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Nachdem sein Teamkollege Rene Adler den Sprung zurück ins Nationalteam geschafft hat, will nun auch Jansen wieder ins DFB-Trikot.

Hamburg. Marcell Jansen vom Hamburger SV hat in einem Interview über seine anvisierte Rückkehr ins DFB-Team und die fehlende Konstanz beim Hamburger SV gesprochen.

„Wenn‘s nach Leistung geht, bin ich bald wieder dabei“

Marcell Jansen bestritt sein letztes Länderspiel am 03. September 2010 gegen Belgien. Nachdem sein Teamkollege Rene Adler nach ebenfalls mehr als zwei jähriger Abstinenz am Mittwoch wieder für die Nationalmannschaft spielen durfte, ist es auch Jansens Ziel, in den Kader von Bundestrainer Joachim Löw zurückzukehren. „Ja, klar. Das ist mein Anspruch, mein Ehrgeiz, mein Ziel. Aber ich bin entspannt. Wenn‘s nach Leistung geht, bin ich bald wieder dabei“, so Jansen.

Darüber hinaus ist sich der 27-jährige sicher, dass er sich weiterhin in Löws Blickfeld befindet - besonders für die Position des linken Außenverteidigers: „Ich weiß, dass mich Jogi Löw auch auf dieser Position sieht. Das war sie ja auch früher im Nationalteam. Ich denke, die Karten werden bald neu gemischt. Und ich versuche, durch gute Leistungen in der Bundesliga wieder eine Chance beim DFB zu bekommen.“

Indes bewertete Jansen den Rückrundenstart seiner Hanseaten mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage aus drei Spielen für ausbaufähig: „Der Start hat gezeigt, dass wir nicht in der Lage sind, drei, vier Spiele am Stück gut zu sein. Uns fehlt noch immer Konstanz. Wir haben immer wieder Einbrüche und setzen die Dinge, die der Trainer vorm Spiel anspricht, nicht um. Wir sind oft zu schlafmützig.“

Hamburger SV SO GEHT ES WEITER
Hamburgs anstehende Aufgaben
09.02. Borussia Dortmund (A)
16.02. Borussia M'Gladbach (H)
23.02. Hannover 06 (A)
02.03. Greuther Fürth (H)
09.03. VfB Stuttgart (A)
16.03. FC Ausgburg (H)

Die Tatsache, dass der HSV zuletzt immer erst zur zweiten Spielhälfte richtig ins Spiel fand, erklärte sich Jansen so: „Wir sind nicht mutig und giftig genug, verstecken uns zu sehr. Ein Rätsel, das ich auch noch nicht verstanden habe. Es wirkt so, als hätten wir kein Selbstvertrauen. Dabei müssten wir es haben. Dass wir in den Spielen unterschiedliche Gesichter zeigen, ist komisch. Unsere Schwankungen sind zu extrem.“

Dies wollen die Hanseaten am Samstag im anstehenden Bundesliga-Duell bei Meister Borussia Dortmund verbessern: „Der BVB ist Favorit. Wir wollen einiges anders machen als zuletzt, müssen von der ersten Minute an hellwach sein. Unser Ziel muss sein, dort zu gewinnen.“

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