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Nach einer überstandenen Knieverletzung brennt der Stürmer auf sein Bundesliga-Comeback. Vor einem harten Konkurrenzkampf schreckt er dabei nicht zurück.

Wolfsburg. Das Bundesliga-Comeback von Patrick Helmes rückt näher. Der Angreifer erzielte in einem Freundschaftsspiel gegen Hessen Kassel (7:0) ein Tor für den VfL Wolfsburg und zeigte sich nach der Partie beschwerdefrei. Die kommende Liga-Begegnung gegen die SpVgg Greuther Fürth kommt für den  28-Jährigen noch zu früh, langfristig möchte er aber mit seinen Teamkollegen Ivica Olic und Bas Dost um den Platz in der Sturmzentrale konkurrieren.

Verletzung verheilt

Helmes hatte seit August 2012 kein Spiel mehr für den VfL bestritten. Der 13-fache Nationalspieler zog sich damals in einem Testspiel gegen Manchester City einen Kreuzbandriss zu. Die Verletzung ist verheilt: Das Knie zeigte nach dem 45-minütigen Einsatz gegen Hessen Kassel „keine Reaktion“, wie Helmes dem kicker verriet.

Beim kommenden Bundesliga-Duell gegen Greuther Fürth wird der VfL aber noch ohne Helmes auskommen müssen. „Dazu fehlt noch bisschen was“, sagte Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking.
Der Stürmer zeigte Verständnis: „Ich muss jetzt noch die letzten Prozente an Spritzigkeit bekommen, dann will ich wieder eine richtige Alternative sein.“

Harter Konkurrenzkampf

Außer Helmes streben der Niederländer Bas Dost und der Kroate Ivica Olic den Stammplatz in der Offensive des VfL an. In der Rückrunde blieben jedoch bislang beide Stürmer ohne Treffer. „Ich sehe mich nicht als Herausforderer. Die Leute wissen, was ich kann, wenn ich gut drauf bin“, so Helmes.

Der Rückkehrer will sich dem Konkurrenzkampf stellen und nicht etwa auf die Flügel im bisherigen 4-2-3-1-System ausweichen: „Das ist nicht meine Wunschposition. Ich will vor der Kiste stehen, wo es darum geht, den Ball ins Netz zu hauen.“

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