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Bruchhagen visiert mit Eintracht Frankfurt den europäischen Wettbewerb an

Nur vier Punkte fehlen der Eintracht auf die „magische“ 40-Punkte-Marke und zum Klassenerhalt. Grund genug, die Zielsetzung zu korrigieren.

Frankfurt. Europa war bei Eintracht Frankfurt lange ein Tabuthema. Zu frisch sind die Erinnerungen an den Absturz vor zwei Jahren, als die Hessen nach 26 Zählern in der Hinrunde mit nur acht Rückrunden-Punkten abstiegen. Dass sich die Geschichte wiederholt, ist kaum zu erwarten. Das weiß auch Vorstandschef Heribert Bruchhagen, der das Saisonziel nun doch höhersteckt.

Klassenerhalt abgehakt, Europa im Visier

„Wir können jetzt erstmals davon ausgehen, den Klassenerhalt geschafft zu haben. Nachdem das realisiert ist, wäre es unnatürlich, sich kein neues Ziel zu setzen“, erklärt der ehemalige Sportdirektor im Interview mit dem Kicker. „Wir schielen auf einen Tabellenplatz, der zur Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb berechtigt“, führt Bruchhagen fort.

Der Einzug in die Europa oder gar Champions League wäre ein schlagkräftiges Argument im Poker um die begehrten Eintracht-Talente. Vor allem Sebastian Rode und Sebastian Jung stehen bei zahlreichen Klubs aus In- und Ausland auf den Wunschzettel. „Ich meine, angesichts unseres Erfolges müssen doch alle motiviert sein, in Zukunft weiter bei uns zu spielen. Es macht Freude, unser Team spielen zu sehen, dann muss es den Jungs auch Freude machen, miteinander zu spielen. Es passt in dieser Saison alles sehr gut zusammen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Eintracht.

Bruchhagen: Armin Veh ist ein König

Nicht nur Spieler, sondern auch Coach Armin Veh wollen von einem Verbleib überzeugt werden. Der Vertrag des Erfolgstrainers, der Frankfurt erst zurück in die Bundesliga und danach auf die Champions-League-Plätze führte, läuft am Saisonende aus. Verhandlungen gab es jedoch noch nicht.

„Wir haben vereinbart, darüber zu reden, wenn wir 40 Punkte haben. So wird es auch kommen“, erläutert Bruchhagen, betont aber: „Ich sehe überhaupt keinen Grund, weshalb Armin Veh weggehen sollte. Er hat die Mannschaft geformt und er hat fast alle Spieler besser gemacht. Armin Veh hat bei der Eintracht die Krone auf. Bis auf die begrenzten finanziellen Möglichkeiten ist er ein König mit viel Land. Ich bin ganz entspannt und überzeugt, dass er bleibt.“

EURE MEINUNG: Ließen sich mit dem Einzug in den europäischen Wettbewerb Spieler und Trainer halten?

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