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Michel Bastos erzielt im ersten Spiel seinen ersten Treffer für den FC Schalke 04. Doch nach dem Spiel war er zutiefst enttäuscht aufgrund der Niederlage gegen den Tabellenletzten.

Gelsenkirchen. In der 47. Minute schien das der Einstand von Michel Bastos optimal zu verlaufen. Im ersten Spiel für den FC Schalke 04 erzielte er mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 18 Metern auch seinen ersten Treffer für den Verein und ließ die Veltins-Arena vor Freude überkochen. Doch am Ende konnte er sich über sein Tor nicht wirklich freuen.

Zwischen dem Freudentaumel kurz nach der Pause und dem traurigen Bekenntnis nach dem Spiel von Bastos lag eine gute Stunde. In dieser einen Stunde kämpften die Kleeblätter bis zum Umfallen und wurden nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in letzter Sekunde mit dem Siegtor von Winterneuzugang Nikola Djurdijc belohnt. Ein Spiel, was zu Beginn der zweiten Hälfte eigentlich nach Plan lief für Schalke 04, ging verloren – ausgerechnet gegen den Tabellenletzten, der in den 17 Bundesligaspielen zuvor ohne Sieg war.

Bastos ist unglücklich

Für Michel Bastos ist die Niederlage besonders bitter. Er feierte sein Debüt im königsblauen Trikot, traf sogar zur Führung, musste dann aber mit ansehen, wie die anderen jubeln. „Ich bin sehr traurig über die Niederlage. Ich kann mich deshalb auch nicht über mein Tor freuen. Ich bin einfach unglücklich“, trauerte der Brasilianer dem Führungstreffer hinterher. Einen Grund zur Freude hatte er dennoch: „Die Fans sind außergewöhnlich. So etwas habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt.“

Nicht nur Bastos klang nach dem Spiel wie ein Häufchen Elend, auch sein Außenverteidiger-Kollege Christian Fuchs war traurig über die Niederlage. „Wir machen momentan zu viele Fehler und die werden bestraft. In der Schlussphase haben wir gedrückt und gute Chancen gehabt. Einmal ging der Ball ja auch noch gegen den Pfosten und dann bekommen wir so einen Gegentreffer. Wir hätten den Angriff schon viel früher beenden müssen und hätten es gar nicht so weit kommen lassen dürfen“, analysiert der Österreicher.

Jones fordert anderes Auftreten gegen Bayern

Helfen wird den Königsblauen der Blick auf den Spielplan in dieser Situation wahrscheinlich auch nicht, schließlich stehen nun zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Am nächsten Wochenende geht es zu den dominierenden Bayern, die bereits in der Vorbereitung gegen Schalke die Muskeln haben spielen lassen. Für Jermaine Jones ist das allerdings kein Grund, warum man keine Chance haben sollte. „Gegen die Bayern müssen wir ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben in der Hinrunde und im Trainingslager gesehen, was die können. Wir müssen dort anders auftreten. Viele gehen nun zur Nationalmannschaft. Vielleicht bekommen wir dort die Köpfe frei für das Spiel nächste Woche“, sagte Jones.

Unfreiwillig muss Schalke gegen die Bayern wirklich ein anderes Gesicht zeigen, da Außenverteidiger Fuchs nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. „Das war schon meine Fünfte? Das ist bitter und macht die Sache nicht einfacher. Trotzdem kommen die Bayern jetzt genau richtig. Wir müssen die aufgeworfenen Fragen nun schnell klären und versuchen so schnell wie möglich wieder auf die Siegerstraße zu kommen“, hofft Fuchs auf Nachfrage von Goal.com.

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