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Der ehemalige Bayer-Torjäger bemängelt die fehlende Breite im Kader des Bundesliga-Zweiten, ist aber ebenso wie Bernd Schneider beeindruckt von den Leistungen des Teams.

Leverkusen. Im Interview mit Spox.com sprachen Ulf Kirsten und Bernd Schneider über Bayer Leverkusens starke bisherige Saison, den Schwachpunkt der Mannschaft und Stefan Kießlings Nationalmannschaftschancen.

„Die Philosophie hat sich verändert“

„Ich habe sie schon in den internationalen Plätzen gesehen, aber es ist erstaunlich, wie sie die Ambitionen auf die Champions League Woche für Woche untermauern und souverän in die Europa-League-Zwischenrunde einziehen“, zeigte sich Schneider vom bisherigen Abschneiden des Tabellenzweiten beeindruckt.

Dass es zu einem Angriff auf die Bayern nicht reiche, machte der ehemalige Stürmer Ulf Kirsten an der fehlenden Breite im Kader fest: „Da fehlt Leverkusen womöglich die Tiefe auf der Bank, obwohl man diese Saison von größeren Verletzungen verschont wurde. Vielleicht kommt im Sommer ein Umdenken und der Klub investiert auch in die Breite.“

Als Hauptursache für das gute Abschneiden nannten beide Ex-Leverkusener die defensivere Grundeinstellung unter dem Trainerduo aus Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski: „Es stimmt, die Philosophie hat sich verändert und es wird nicht mehr der Hurra-Fußball gespielt, den man sonst von Leverkusen kennt. Wobei ich dieses Umdenken gut finde. Man merkt, dass die Mannschaft durch diese neue Fokussierung auf die Defensive selbstsicherer geworden ist“, so Schneider.

Nichtnominierung Kießlings „nicht zu verstehen“

Die lange Nichtbeachtung von Stefan Kießling für die Nationalmannschaft kommentierte Kirsten indes kritisch: „Als Außenstehender ist es nicht zu verstehen, dass Kies gar keine Chance mehr bekommt. Er ist aus der Mannschaft nicht wegzudenken, die in der Bundesliga auf Platz zwei liegt. Es ist grandios, was er die gesamte Saison abliefert. Er muss wieder in die Nationalmannschaft, das hätte er sich absolut verdient.“

Die Bild-Zeitung berichtete zuletzt, Joachim Löw habe Kießling eine Nominierung in Aussicht gestellt. Der Bundestrainer dementierte jedoch, dem Leverkusener eine derartige Zusage gegeben zu haben.

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