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Matchwinner Srdjan Lakic: „Die Vergangenheit ist nicht mehr wichtig“

Der Kroate freute sich nach der Partie gegen den Hamburger SV über seine zwei ersten Tore seit 1083 Minuten, bedankte sich bei seinen Kollegen im Verein und erklärte seinen Jubel.

Hamburg. Der Hamburger SV musste am 20. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt eine verdiente 0:2-Schlappe hinnehmen. Nach der Partie drehte sich bei den Gewinnern alles um Machtwinner Srdjan Lakic.

Hübner freut sich für Lakic

Schon in der Halbzeitpause freute sich Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner über die zwei Tore des Kroaten. „Wir haben immer gesagt wir glauben an ihn“, so Hübner, der gegenüber Sky noch einmal betonte, wie sehr sich die Eintracht in der Winterpause um den Stürmer bemühte. Dass es geklappt hat und nun im ersten Einsatz mit zwei Toren heimgezahlt wird, passt Hübner, der wusste, dass Lakic in der Kritik stand, umso mehr: „Ich freue mich einfach, dass es funktioniert.“

Kein Blick zurück

Nach dem Spiel äußerte sich dann auch der Matchwinner selbst. „Ich genieße einfach den Moment und bin glücklich darüber, wie hier alles angefangen hat“, sagte der Doppeltorschütze der Eintracht und ergänzte angesprochen auf seine Durstrecke beim VfL Wolfsburg: „Ich will immer einfach nach vorne schauen. Die Vergangenheit ist nicht mehr wichtig.“

Mega-Negativ-Serie vorbei

Seit 1083 Minuten hatte Srdjan Lakic keinen Bundesliga-Treffer mehr erzielt. Nun traf er gleich zweimal - anschließend vergass der Kroate nicht, wem er es zu verdanken hatte, dass sein Comeback derart glücklich verlief: „Ich kann mich nur bei meinen Mitspielern bedanken, beim Trainer und dem ganzen Verein.“

Auch seinen etwas kuriosen Torjubel, in dem er seinen Bizeps präsentierte, erklärte er nach der Partie: „Das war mein alter Jubel. Das wollte ich unbedingt mal wieder machen, ich habe ja sehr lange kein Tor mehr erzielt.“

Euphorie ja, Überheblichkeit nein

Eintracht Frankfurt belegt damit den vierten Platz und hat schon sechs Punkte Vorsprung auf Mainz 05, die auf dem fünften Rang liegen. Schnuppert die SGE schon Champions-League-Luft? Geht es nach Lakic sollte man voerst auf dem Boden bleiben: „Langsam. Es ist super, dass wir wieder gewonnen haben. Hier herrscht eine tollte Atmosphäre und wir versuchen einfach so weiterzumachen.“

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