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Hannover 96 kassiert zu viele Gegentore. Trainer Mirko Slomka konnte das Problem in der Winterpause nicht abstellen und moniert Verletzungspech.

Hannover. Trainer Mirko Slomka hat sich vor dem Spiel von Hannover 96 gegen Werder Bremen am Freitag zu den Problemen seiner Mannschaft geäußert. Neben Verletzungssorgen und Abwehrschwierigkeiten sieht Slomka aber auch Positives in der Offensive.

Mit 37 Gegentreffern stellt Hannover zusammen mit Gegner Bremen die zweitschlechteste Abwehr der Liga. Im Gespräch mit Sport1 stellte Slomka fest: „Wir geben dem Gegner noch immer zu viele Lücken, das war ja besonders auf Schalke zu sehen.“ Zum Rückrundenauftakt hatte seine Mannschaft bei Schalke 04 fünf Gegentore hinnehmen müssen.

Zu viele Ausfälle

Gründe für die ausbleibende Verbesserung sei unter anderem die personelle Situation der Niedersachsen. Fünf Stammspieler fallen derzeit verletzt aus, Ersatzmann Mario Eggimann zog sich am zweiten Spieltag der Rückrunde einen Knöchelbruch zu und Neuzugang Sebastian Pocognoli kassierte bei seinem Debut einen Platzverweis. „Das sind alles Dinge, die uns natürlich auch etwas Stabilität nehmen“, so Slomka.

Trotz Unterzahlsituation hatte Hannover das Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit 2:1 für sich entscheiden können. Im Gegensatz zu der schlechten Abwehrleistung steht Slomkas Mannschaft mit 38 eigenen Treffern nur im Schatten des amtierenden Meisters Borussia Dortmund (43 Treffer) und des Tabellenersten Bayern München (48). Slomka zeigte sich zufrieden: „Im letzten Drittel des Platzes machen wir das ausgesprochen gut, weil wir nach wie vor sehr effektiv spielen.“

Für die letzten sechs Ligatore benötigte Hannover gerade einmal acht Torschüsse. Mit einem Sieg gegen Nordrivalen Werder Bremen würde Hannover mindestens für eine Nacht den sechsten Tabellenplatz erobern.

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