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Arjen Robben stellt klar, dass er stets mit vollem Einsatz agiert und hofft, bald wieder eine Chance zu erhalten. Zuletzt stand der Niederländer am 11. Spieltag in der Startelf.

München. Arjen Robben vom FC Bayern München erlebt seine schwierigste Saison in der Bundesliga und hat bisher nur sechs Ligaspiele vorzuweisen. Sportvorstand Matthias Sammer hatte zuletzt durchblicken lassen, keine Egoismen zu dulden. Ein deutlicher Fingerzeig in Richtung der Spieler, die beim FCB derzeit nicht die erste Geige spielen - also auch Robben.

„Das Momentum spricht aktuell für die Spieler, die heute gespielt haben. Ich möchte überhaupt nicht erleben, dass Egoismen eintreten und völlig unnötigen Diskussionsstoff bringen. Wir lassen noch nicht mal den Ansatz von Egoismen zu“, hatte Sammer nach dem 2:0-Sieg beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende bei Sky gesagt. Robben verbrachte die komplette zweite Halbzeit beim Aufwärmen und wurde nicht eingewechselt.

Robben stellte nun klar, dass er sein Ego keinesfalls über die Interessen des Vereins stellen will: „Ich bin ein Profi und gebe immer 100 Prozent im Training. Wenn ich spiele, werde ich alles für den Verein und die Mannschaft geben. Das steht überhaupt nicht in Frage“, zitiert ESPN den 29-Jährigen.

Robben vom Verletzungspech geplagt

Diverse Verletzungen zwangen den Linksfuß in der laufenden Saison bereits zu insgesamt drei Monaten Pause. Seit Beginn dieses Jahres ist Robben zwar wieder fit, kommt derzeit aber nicht an Thomas Müller vorbei.

Dennoch bleibt der Niederländer zuversichtlich: „Ich bin immer von Verletzungen zurück gekommen. Es ist nicht immer einfach, man muss seinen Rhythmus wieder finden. Letztlich bin ich auch nur ein Mensch. Ich hoffe, der Trainer gibt mir bald eine Chance.“

Trainer Jupp Heynckes weiß derweil genau, dass er jetzt als Moderator gefragt ist: „Wenn Topspieler nicht von Anfang spielen, ist es klar, dass sie enttäuscht, dass sie frustriert sind.“ Gleichzeitig betonte er am Freitag, dass die derzeitige Reservistenrolle von Robben und von Mario Gomez „überhaupt kein Problem“ sei und es sich lediglich um „eine Momentaufnahme“ handele.

 

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