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Tobias Weis ist einer der letzten verbliebenen Aufstiegshelden bei Hoffenheim. In einem Interview spricht er nun von der momentanen Situation, glaubt aber an ein positives Ende.

Sinsheim. Bei der TSG 1899 Hoffenheim geht es auf und ab. Nach den ersten Rückrundenspielen stehen die Kraichgauer erstmals auf einem direkten Abstiegsrang. Es herrsche jedoch eine bessere Atmosphäre in der Mannschaft, wie Tobias Weis in einem Interview sagte. Zudem glaubt er an die Rettung und an Neuzugang Igor de Camargo.

„Daumen geht nach oben“

Es sollte nach der Winterpause alles besser werden. In den ersten beiden Spielen der Rückrunde sah es nicht danach aus, doch nun müsse man „die Ruhe bewahren“, denn „in den letzten beiden Spielen geht der Daumen leicht nach oben, wenn man das Ganze mit der Vorrunde vergleicht. Man sieht auf dem Platz, dass der eine für den anderen kämpft. Ich denke, wenn wir da nachhaltig dranbleiben, dann werden in den nächsten ein, zwei Spielen drei Punkte kommen“, so Weis gegenüber Eurosport.

„Andreas Müller hat Druck von der Mannschaft genommen“

Ähnlich wie Bruno Labbadia hat sich auch Hoffenheim-Manager Andreas Müller kritisch und lautstark geäußert. Weis konnte diesen Vorstoß nur unterstützen: „Er hat Klartext gesprochen, Sachen auf den Punkt gebracht – und das öffentlich. Das war wichtig. Damit hat er ein bisschen den Druck von der Mannschaft genommen, so dass wir uns aufs Frankfurt-Spiel konzentrieren konnten.“

Tobias Weis: Tim Wieses Ziel Champions League war etwas hochgegriffen

Ziel Champions League war „vielleicht ein bisschen hochgegriffen“

Im Sommer kam der inzwischen degradierte Tim Wiese mit hohen Ambitionen in den Kraichgau. Er sagte damals, er wolle Champions League spielen. Diese Ziele waren „vielleicht ein bisschen hochgegriffen“. Dennoch gab es bei der TSG „das Ziel, einen internationalen Platz zu erreichen, aber es wäre damals vielleicht besser gewesen, man hätte das intern geregelt und nach außen hin kleinere Brötchen gebacken“.

Weis hofft auf de Camargo

Auch wenn die Saison nicht optimal läuft, so glaubt der 27-Jährige an einen versöhnlichen Abschied: „Mein persönliches Ziel ist Platz 15. Wenn es sein muss, spielen wir auch die Relegation. Ich bin überzeugt, dass wir die dann erfolgreich bestreiten werden.“

Damit der Verein in der Bundesliga bleibt, wurde Angreifer Igor de Camargo von Borussia Mönchengladbach verpflichtet, „der vorne für Furore sorgt und mit einem Quäntchen Glück die Tore macht, die wir nicht gemacht haben. Er kennt die Bundesliga und wird sich sicher schnell eingewöhnen.“

Bezüglich der Ereignisse in Hoffenheim erklärte Weis: „Was bei uns in den vergangenen zwei Jahren alles gelaufen ist, da könnte ich ein Buch drüber schreiben.“

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