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Nach der Partie in Stuttgart äußerten sich beide Seiten zum Spielgeschehen. Bei den Gästen ist man mit dem Ausgang unter dem Strich zufrieden.

Stuttgart. Durch einen 2:0-Erfolg beim VfB Stuttgart baute Spitzenreiter FC Bayern München seinen Vorsprung in der Bundesliga-Tabelle am Sonntag weiter aus. Bei den Gästen war gerade Unglücksrabe Cristian Molinaro nach dem Spielende sehr enttäuscht. Bayerns Thomas Müller zollte dem Auftreten des Gegners aber viel Respekt.

„Fehler gut bestraft“

„In der ersten Halbzeit hat der VfB mutig nach vorne verteidigt, uns früh unter Druck gesetzt. Wir hatten zwar mehr Spielanteile, waren auch mehr in des Gegners Hälfte, aber der letzte Tick, die letzte Großchance hatten wir nicht. Wir müssen uns auch mal dran gewöhnen, dass man in der Halbzeit nicht immer 3:0 führen kann. Ein Fußballspiel dauert länger, man muss sich gedulden. Dann haben wir einen Fehler gut bestraft, das 2:0 nachgelegt“, äußerte sich der Siegtorschütze gegenüber der Homepage seines Vereins.

„Gegner zu Fehlern gezwungen“

Trainer Jupp Heynckes sah im Gegensatz zur Vorwoche sogar einen Fortschritt im Spiel der Münchener: „Wir haben wesentlich besser gespielt als gegen Fürth. Meine Mannschaft hat über 90 Minuten sehr souverän agiert, war von Anfang an sehr konzentriert.“

Zwar habe vor dem Seitenwechsel noch „etwas Esprit, Durchsetzungsvermögen und Zielstrebigkeit gefehlt“. Das habe man anschließend jedoch besser gemacht. „Dann muss man die Schlagzahl erhöhen, das haben wir in der zweiten Halbzeit gemacht. Dann wird der Gegner zu Fehlern gezwungen.“

„Das tut weh“

Bei den Schwaben war Pechvogel Molinaro nach seinem folgenschweren Fehler, der zum 0:1 führte, untröstlich. „Wir haben uns in dieser Woche sehr gut auf dieses Spiel vorbereitet. Wir wollten alle hinter dem Ball stehen und dann blitzschnell umschalten. Bis zum 0:1 haben wir super verteidigt. Dann kam mein Fehler, es tut mir so leid für die Mannschaft.“

VfB-Coach Bruno Labbadia konnte seine Enttäuschung im Anschluss an die Partie ebenfalls nicht verbergen. „Dass ein Spiel gegen so einen starken Gegner durch so einen Fehler entschieden wird, ist für uns sehr, sehr ärgerlich. Das tut weh. Es wäre mehr drin gewesen, weil wir lange eine disziplinierte Leistung gezeigt haben. Wir haben Vieles umgesetzt von dem, was wir uns vorgenommen haben.“

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