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Der Vorstandsvorsitzende sagt den Bengalos den Kampf an. Frankfurt Fans fielen erneut durch Abbrennen von Pyro-Technik aufgefallen. Der DFB soll dabei auch Hilfe leisten.

Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurts Klub-Chef Heribert Bruchhagen sieht den Pyro-Skandal in Leverkusen vor Wochenfrist als möglichen Wendepunkt im Kampf gegen Fußball-Rowdys an, die in den Bundesliga-Stadien immer wieder mit dem Zünden von Bengalos oder Feuerwerkskörpern für Aufsehen sorgen.

Leverkusen als Wendepunkt

„Selbst diejenigen, die eine gewisse Treue oder eine gewisse Fantasie haben, die glauben, dass Pyrotechnik Bestandteil des Spiels sei, sind ins Grübeln gekommen. Ich bin überzeugt, dass Leverkusen aus Sicht von Eintracht Frankfurt der Wendepunkt war. Es wird diese Dinge nicht mehr geben“, sagte der Frankfurter Vorstandsvorsitzende bei Sky.

Weiter führte Bruchhagen aus: „Wir müssen handfeste Lösungen schaffen. Ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Geschehnisse in Leverkusen, die wir noch zu bereuen haben und wo es noch Sanktionierungen gegen uns geben wird, haben den Höhepunkt dargestellt. Jetzt setzt eine aggressive Gegenbewegung ein, wie ich es heute hier im Stadion erkennen kann.“

Hilfe vom DFB

Gleichzeitig appellierte Bruchhagen an den Deutschen Fußball-Bund (DFB): „Jetzt ist der Punkt gekommen, wo wir Unterstützung und Hilfe brauchen, auch Hilfe des DFB, denn wir sind ja Bestandteil, wir sind ja eine große Fußballfamilie. Da nutzt es nichts, dass man uns drakonisch bestraft. Das löst das Problem nicht. Wir müssen Einzeltäter rausgreifen. Wir haben gute Hoffnung, aus dem Leverkusen-Spiel konkrete Einzeltäter zu liefern.“ Man müsse diese Einzeltäter, „diese Elemente, die dem Fußball schaden“, aus dem Stadion entfernen.

EURE MEINUNG: Hat Pyro-Technik nichts im Station verloren?

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