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Im Spiel gegen seinen früheren Verein brillierte der Deutsch-Türke. Trotz des guten Rückrundenstarts glaubt er nicht mehr an den Titel und hält sich mit Angriffsparolen zurück.

Dortmund. Zwei Siege, 8:0 Tore: Borussia Dortmund hat einen Traumstart in die Rückrunde hingelegt. Großen Anteil am derzeitigen Erfolg hat Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan, der beim 3:0-Sieg am Freitag gegen den 1. FC Nürnberg mit 147 Ballkontakten herausragte. In einem Interview mit bundesliga.de blickte er auf das Spiel zurück und sprach über die Entwicklung und die Ambitionen des BVB.

Gündogan ist der Dreh- und Angelpunkt

Als Gündogan als 20-Jähriger im Sommer 2011 vom 1. FC Nürnberg zu den Dortmundern wechselte, hat niemand damit gerechnet, dass er einmal der Dreh- und Angelpunkt des BVB sein könnte. Doch zuletzt steigerte er sich deutlich und überzeugte beim Spiel gegen Nürnberg mit 147 Ballkontakten.

Diese waren der Tatsache geschuldet, dass „Nürnberg sehr tief stand und uns in der eigenen Hälfte hat spielen lassen“, erklärte er im Interview mit bundesliga.de. „Dann spielst du viele Pässe und das führt eben zu vielen Ballkontakten. Wären es weniger Kontakte und ich hätte dafür noch mehr gefährliche Pässe in die Spitze gespielt, wäre es aber auch okay gewesen.“

Defensivarbeit als Grundstein für den Erfolg

Den Grund, für den guten Start in die Rückrunde sieht der Mittelfeldspieler vor allem in der verbesserten Defensivarbeit, auf die man in der Vorbereitung einen besonderen Fokus gelegt habe: „Wir wollten wieder stabiler stehen, als es in der Hinrunde teilweise der Fall war. Da waren wir defensiv nicht immer zu hundert Prozent wachsam und haben einige Punkte verschenkt.“

„Keine Angriffsparolen in Richtung Meistertitel“

Am kommenden Wochenende wartet auf den Deutschen Meister dann eine schwere Aufgabe: Im heimischen Stadion empfängt der Tabellenzweite aus Leverkusen den BVB. Die Dortmunder könnten mit einem Sieg an der Bayer-Elf vorbeiziehen.

Doch von einer Vorentscheidung um den zweiten Tabellenplatz will Gündogan nichts wissen: „Es wird ohne Zweifel ein wichtiges Spiel, weil beide Mannschaften zurzeit um den zweiten Platz streiten. Trotzdem glaube ich nicht, dass in dieser Partie schon eine Vorentscheidung fällt“.

Auch die mögliche Verteidigung der Meisterschaft ist für den 22-Jährigen kein Thema. Es gebe derzeit keinen Grund „irgendwelche Angriffsparolen Richtung Meistertitel zu formulieren“. Man wolle das Ganze realistisch sehen und zunächst den Fokus auf den zweiten Platz legen – „erst einmal“.

EURE MEINUNG: Hat der BVB wirklich schon mit dem Meistertitel abgeschlossen?

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