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Erst ein Eigentor, dann kam auch noch ein starker Gegner hinzu. Fortuna Düsseldorf vermasselte es heute wieder hinten. Gladbachs de Jong war unzufrieden mit Gagelmann.

Mönchengladbach. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf doch noch zum bissigen Derby. Letztendlich gewannen die Gastgeber 2:1. Nach den vielen Mängeln im Spiel der Fortuna und dem frühen Doppelschlag der Fohlen war dieses Ergebnis auch durchaus verdient. Unverdient war laut Luuk de Jong allerdings die Elfmeterentscheidung, die zum Anschlusstreffer führte. Johannes van den Bergh und Oliver Finkauf der anderen Seite mussten zugeben, dass die Fortuna so nicht agieren und dem Gegner die Chancen nicht so anbieten dürfe.

Johannes van den Bergh, der Ex-Gladbacher, wusste, woran die Fortuna am Nachmittag gescheitert war: „An den ersten 45 Minuten. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben dann früh zwei Tore kassiert. Dann ist Gladbach natürlich auch ballsicher genug, um es uns besonders schwer zu machen“, sagte er gegenüber Sky. „In der zweiten Halbzeit war es dann wesentlich besser – aber zu spät!“

Wieder ein paar Fehler zuviel“

Auch Oliver Fink, der heute auf den linken Flügel ausgewichen war, erkannte die Gründe für die Niederlage: „Ich denke, dass wir wie schon letzte Woche wieder ein paar Fehler zuviel gemacht haben, die auf dem Niveau eben gnadenlos bestraft werden.“ Die Defensive der Fortuna scheint wie ausgewechselt: „Die ersten paar Spiele haben wir besser gestanden. Das ist das, woran wir arbeiten müssen. Wir haben jetzt fünf Tore in den zwei Spielen bekommen, aber das wirft uns jetzt auch nicht um.“

De Jong kritisiert Schiri-Entscheidung

Luuk de Jong verursachte einen Elfmeter, das war sicherlich nicht geplant. Zuvor in der 14. Minute konnte er allerdings Patrick Herrmann auflegen: „Die Vorlage war wichtig. Der Elfmeter, das war schade. Für mich ist es sehr schwer, dafür einen Elfmeter zu geben“, kritisierte er die Schiedsrichterentscheidung. „Das war ein Kopfball aus vier Metern und ich renne da hin. Ich habe meinen Arm neben dem Körper, dann ist es sehr schwer, zu reagieren. Ich kann nicht ohne meinen Arm laufen!“

In den ersten zwanzig Minuten sah der Stürmer ein vortreffliches Spiel seiner Mannschaft: „So, wie wir angefangen haben, müssen wir weitermachen. Dann ist es auch für uns einfacher, ein Spiel zu gewinnen.“ Das hat Gladbach heute und macht im engen Mittelfeld wichtige Punkte. In zwei Spielen konnten die Fohlen nun vier Punkte sammeln, Fortuna hat in der Rückrunde noch nicht am Punktekonto geschraubt.

EURE MEINUNG: War es ein Elfmeter? Im Sprung aus ein paar Metern angeköpft?

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