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Neuer: Gegen Stuttgart „Grundstein für die Rückrunde legen“

Der Keeper ist zufrieden mit seinem bisherigen Saisonverlauf und seiner persönlichen Bilanz. Den kommenden Gegner kann er allerdings nur schwer einschätzen.

München. Vor dem Spiel am Sonntag beim VfB Stuttgart sprach Manuel Neuer über die bisherige Saison, seine Entwicklung beim FC Bayern München und die kommenden Herausforderungen im Jahr 2013.

Defensive erstklassig

Sieben Gegentore in 18 Spielen und in diesem Jahr noch ohne Gegentor. Auf diese Bilanz angesprochen, zeigte sich Manuel Neuer gegenüber fcbayern.de zufrieden und zuversichtlich: „Ja, das ist schon außergewöhnlich. Das Gute ist: Wenn wir hinten zu null spielen, heißt das meistens, dass wir auch das Spiel gewinnen. Denn unsere Offensive trifft eigentlich fast immer. Hoffentlich hält diese Serie noch ein bisschen.“

Neuer: Es ist noch ein langer Weg

Dennoch mahnt der 26-Jährige zur Ruhe: „Das Problem ist, dass wir erst die Hinrunde gespielt haben. Deswegen müssen wir ganz, ganz ruhig bleiben und uns immer wieder klar machen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.“ Beim 2:0-Sieg gegen Greuther Fürth waren für Neuer die wenigen guten Möglichkeiten das Manko des Rekordmeisters: „Wir haben uns zu wenige 100-prozentige Chancen herausgearbeitet. Das muss besser werden.“

Allgemein bräuchte man nach einer Wintervorbereitung ein paar Wochen, um zu wissen wo man steht: „Nach einer Vorbereitung hat man immer ein gutes Gefühl. Man weiß, dass man viel und gut gearbeitet hat. Aber das Problem ist: Den anderen Mannschaften in der Bundesliga geht das genauso, die haben ebenfalls nicht geschlafen. Und daher dauert es schlicht und einfach zwei oder drei Spiele, bis man weiß, wo man steht.“

„Der VfB ist in dieser Saison eine Wundertüte...“

Bezogen auf den kommenden Gegner kann der gebürtige Gelsenkirchner nicht sagen was ihn und seine Mannschaftskollegen erwarten wird: „Der VfB ist in dieser Saison eine Wundertüte, die schon viele sehr gute, aber auch einige weniger gute Leistungen gezeigt hat. Wir müssen das Heft in die Hand nehmen und dürfen uns nicht überraschen lassen.“

Nach der Partie am Sonntag folgen mit Spielen gegen den FSV Mainz 05, der den Bayern in der Vergangenheit öfter Schwierigkeiten bereitet hat, und Neuers Ex-Verein Schalke 04 zwei Partien die „richtungsweisend“ sind: „Wir müssen den Grundstein für die Rückrunde legen, uns Selbstbewusstsein holen und von Beginn an ein Zeichen an die Konkurrenten aussenden.“

Neuer: Kann mir keine Nachlässigkeit erlauben

Der Wechsel zum FC Bayern war ein wichtiger Schritt in der Karriere des 1,93 Meter großen Torhüters, welcher ihn auch charakterlich hat reifen lassen: „Ich habe in dieser Saison einen großen Schritt gemacht und übernehme noch mehr Verantwortung. Aber: Ich darf mich nicht darauf ausruhen, sondern muss weiter an mir arbeiten.“

Mit seinem Vertreter Tom Starke pflegt Neuer ein gutes Verhältnis. Die Anwesenheit des 31-Jährigen „spornt mich zusätzlich an, weil ich weiß, dass ich mir keine Nachlässigkeiten erlauben kann.“

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