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Schaaf: „Erhebliche Veränderungen“ als Grund für Formtief

Nur ein Sieg in den letzten sechs Bundesligaspielen: Bremen kommt einfach nicht in Fahrt. Der Trainer kennt jedoch die Ursachen und hat mit Rückschlägen gerechnet.

Bremen. Werder Bremen liegt nach dem 0:5-Debakel zum Rückrundenauftakt gegen Borussia Dortmund auf Rang zwölf der Tabelle und läuft damit den eigenen Erwartungen hinterher. Im Gespräch mit der Bild erklärte Trainer Thomas Schaaf die Gründe für die aktuelle sportliche Situation des Bundesligisten. Dabei sprach er auch über die positive Entwicklung von Einzelspielern.

Werder im Umbruch

Der 51-Jährige rechtfertigte die ausbleibenden Erfolge mit der neustrukturierten Mannschaft. Werder hatte sich zu Beginn der Saison von mehreren Leistungsträgern getrennt und diese durch junge Talente ersetzt. „Wir haben nicht nur neue Spieler geholt, auch das System verändert. Zudem haben wir viele junge Spieler im Team mit wenig Erfahrung. Wir haben hier erhebliche Veränderungen“, so Schaaf.

Internationales Parkett möglich

Die aktuelle Lage sei dabei vorhersehbar gewesen und sollte laut dem Trainer nicht überbewertet werden: „Wir mussten eine neue Mannschaft zusammenstellen und haben immer gesagt, dass es Rückschläge geben wird. Wir haben hier nicht von der Champions League gesprochen, sondern davon, um die internationalen Plätze mitzustreiten. Und das ist noch möglich!“

Schaaf weiter: „Wir müssen uns der Realität stellen. Wir machen hier keine 200 Millionen Euro Umsatz. Abspecken und gleichzeitig groß investieren, geht nicht. Abspecken und zugleich konstant Siege einfahren, wäre auch eher ungewöhnlich.“

Einzelspieler ragen heraus

Aktuell ist das Team von der Weser seit drei Bundesligaspielen sieglos. Trotz des aktuellen Formtiefs verwies der Trainer auf Einzelspieler, die den Erwartungen gerecht wurden: „Von den Entwicklungen eines De Bruyne, eines Hunt, eines Junuzovic zum Beispiel sind viele begeistert.“

Die offensive Spielauslegung werde man außerdem weiter praktizieren, auch wenn Werder in den letzten 35 Auswärtsspielen nur einmal ohne einen Gegentreffer blieb. Vor allem die Anhänger würde es freuen. „In der Hinrunde haben wir von den Fans sehr viel positive Resonanz für unseren Spielstil bekommen“, verriet Schaaf.


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