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Borussia Dortmund findet die Stabilität

Am BVB-Sieg gab es am Freitag wenig zu rütteln – auch wenn der „Club“ in Führung hätte gehen müssen. Danach kam aber nichts mehr von den Gästen, weil der BVB souverän spielte.

Dortmund. Man soll nicht zu früh loben, doch bei Borussia Dortmund läuft es bislang in der Bundesliga-Rückrunde optimal. Dem 5:0 bei Werder Bremen ließ der BVB am Freitag ein ungefährdetes 3:0 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg folgen. Zwei Spiel, sechs Punkte und 8:0 Tore – viel besser geht es eigentlich nicht. Der Abstand zu den Bayern ist zwar nur vorübergehend kleiner geworden, weil die Schwarz-Gelben erst einmal vorgelegt haben, aber dennoch haben die beiden starken Auftritte den Dortmundern gefallen und noch mehr Selbstvertrauen gegeben.

Wieder zu Null

„Wir sind sehr konzentriert bei der Arbeit“, sagte ein zufriedener BVB-Torhüter Roman Weidenfeller nach dem Schlusspfiff in der Mixed Zone. Und diese Konzentration führte gegen Nürnberg dazu, dass schon das zweite Duell hintereinander ohne Gegentor beendet wurde. In der Hinserie gelang das den Borussen in 17 Versuchen nur insgesamt vier Mal. „Mir bedeutet die weiße Weste sehr viel. Der Sieg steht immer vor dem ‚Zu Null‘“, erklärte Weidenfeller hinterher. Er selbst hatte dabei entscheidenden Anteil, dass Nürnberg nicht jubeln durfte.

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Zwei Reflexe

Es war die 15. Minute, als der Dortmunder Keeper gleich zweimal gefordert wurde: Erst parierte er einen Kopfball von Tomas Pekhart nach einer Hereingabe von Markus Feulner mit einem Reflex und holte dann auch noch den Nachschuss des ehemaligen Dortmunders Feulner aus der kurzen Ecke. „Ich kenne Markus Feulner sehr gut. Ich weiß genau, dass seine Flanken und seine Torschüsse sehr gefährlich sind, weil sie zum einen stark fallen und zum anderen sehr flattern“, meinte der Torhüter nach Spielende.

Bayer im Blick

Alles ging gut aus Dortmunder und Weidenfellers Sicht – und im Gegenzug fiel auf der Gegenseite das 1:0 für den Meister und Pokalsieger. Die Doppelchance sollte danach die einzige erwähnenswerte Nürnberger Szene bleiben. Der BVB spielte mit viel Ballbesitz den Sieg locker über die Zeit und kann sich auf das Verfolgerduell bei Bayer Leverkusen am kommenden Wochenende vorbereiten. „Das wird nicht einfach, aber wir haben keine Angst“, gab Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek aus Dortmunder Sicht schon einmal die Marschroute für das Bayer-Spiel vor.

„Konzentrierter bei der Sache“

Was dem BVB Mut macht, sind dabei nicht nur die sechs gesammelten Rückrunden-Punkte, sondern vor allem die gute Defensivleistung. „Natürlich gibt es zwischendurch noch ein paar Unsicherheiten und man muss auch das Quäntchen Glück haben. Wir sind aber im Moment konzentrierter bei der Sache und auch professioneller“, versuchte sich Roman Weidenfeller an einer Erklärung, warum er in diesem Jahr in der Liga noch nicht hinter sich greifen musste. „Wir spielen hinten stabiler“, fasste sich Piszczek zum selben Thema etwas kürzer. Stabiler – und damit auch erfolgreicher als in der ersten Saisonhälfte.

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