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Nach einem souveränen 3:0-Sieg von Borussia Dortmund über den 1. FC Nürnberg dankten die Borussen ihrem Keeper. Raphael Schäfer konnte sich für nichts bedanken.

Dortmund. Am Abend schlug Borussia Dortmund den 1. FC Nürnberg sicher mit 3:0. Ilkay Gündogan, der ehemalige Club-Spieler, sah Licht und Schatten im Spiel seiner Mannschaft. Raphael Schäfer war das dritte Tor zuviel. Die Trainer zeigten sich beide nicht begeistert. Jürgen Klopp mahnte, dass der erste Treffer auch Nürnberg hätte gehören können, Michael Wiesinger zweifelte an der Richtigkeit des Elfmeters zum 1:0.

„Ich glaube, dass wir es in der ersten Halbzeit nicht schlecht gemacht haben, gerade in der Offensive“, resümierte Ilkay Gündogan nach Spielschluss im Sky-Interview. Das war noch eine sehr bescheidene Aussage, da der BVB das Spiel absolut dominiert hatte. „Aber man muss auch sehen, dass wir kurz vor dem 1:0 eine Riesenmöglichkeit für den FC Nürnberg hatten.“ Zuerst hatte Pekhart aus kurzer Distanz geköpft, den Abpraller hatte Feulner mit Wucht auf das Tor der Dortmunder gebracht. Beide Male war Weidenfeller zur Stelle.

NEUER RASEN FÜR DEN MEISTER

Elfer zum Schmunzeln

„Wir waren froh, dass wir Roman Weidenfeller im Tor stehen hatten, vielleicht wäre das mit einem anderen Torwart nicht so gut gegangen“, dankte der Ex-Nürnberger dem Schlussmann. Das 1:0 fiel durch einen äußerst umstrittenen Elfmeter. Das sagte Gündogan, als er die Szene noch einmal sah: „Da muss ich ehrlich gesagt etwas schmunzeln. Aus meiner Perspektive habe ich es ein bisschen anders gesehen. Die Fernsehbilder zeigen jetzt, glaube ich, dass er ihn nicht so stark berührt.“

Club-Keeper Raphael Schäfer, der wegen seines Nasenbeinbruchs mit fleischfarbener Maske auflief, war nach dem Spiel bedient: „Wir hätten mehr aufpassen müssen, dass wir nicht noch das dritte Tor kriegen. Wenn man merkt, dass man keinen Zugriff auf das Spiel bekommt und der Gegner eindeutug besser ist, dann muss man in der 89. Minute nicht das dritte Tor bekommen.“ Schäfer wollte nicht hören, dass seine Mannschaft sich noch einmal hätte rankämpfen sollen. Trocken entgegenete er: „Ja, Bremen hat das auch versucht und die haben fünf Stück bekommen.“

Klopp mahnt, Wiesinger zweifelnd

Jürgen Klopp mahnte nach der Partie, dass das Spiel auch anders hätte verlaufen können: „Die größten Chancen hatte eigentlich Nürnberg, obwohl wir gefühlt 80 Prozent Ballbesitz hatten. Wenn Roman Weidenfeller nicht zweimal sensationell pariert, geht Nürnberg in Führung. Da musst du geduldig bleiben, das ist eine Herausforderung, die wir bestanden haben. Am Ende 3:0 zu gewinnen, ist eine gute Sache“, zitiert ihn SID.

Klopps Gegenüber Wiesinger sah seine Mannschaft bis zum 3:0 nicht schlecht: „Das 3:0 hat meinen letzen Eindruck ein bisschen verwischt. Bis dahin haben wir uns sehr gut verkauft. Wir mussten 1:0 in Führung gehen. Der Elfmeter war fragwürdig. Das Ergebnis ist definitiv ein Tor zu hoch. Die zweite Halbzeit war ein beherzter Auftritt. Es ist eine bittere Niederlage, aber sie wirft uns nicht um.“

 

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