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Der US-Nationaltrainer empfiehlt dem Polen, bei der Entscheidungsfindung, ob er beim BVB bleibt oder wechselt, nur auf sich selbst zu hören. Auch zu Guardiola äußerte er sich.

Berlin. Der Nationaltrainer der USA, Jürgen Klinsmann, ist der Ansicht, dass Robert Lewandowski sich bei seinen Zukunftsplanungen nicht vom Druck der Fans oder der Medien beeinflussen lassen sollte. Vielmehr riet er dem Angreifer von Bundesligist Borussia Dortmund, seine eigene Entscheidung zu treffen.

„Die wichtigste Sichtweise ist die eigene“

Der Pole zählt zu den begehrtesten Spielern Europas. Sein Vertrag beim BVB läuft noch bis 2014 und er muss nun abwägen, ob er in Dortmund bleibt oder wechselt.

Klinsmann, der eine solche Situation aus eigener Erfahrung kennt, sagte gegenüber Journalisten: „Ich denke, die wichtigste Sichtweise für ihn ist seine eigene. Wenn er in Dortmund glücklich ist und es genießt, dort zu spielen, dann sollte er das weiterhin tun.“

„Wenn er hungrig auf ein anderes Abenteuer ist, dann sollte er gehen. Er sollte tun, was sich für ihn richtig anfühlt“, so der 48-Jährige weiter: „Wenn er sich entschließt, in eine andere Liga zu gehen, unabhängig davon, ob es die englische, italienische oder spanische ist, dann ist das seine Entscheidung.“

Weggang wäre großer Verlust für die Bundesliga

Desweiteren erklärte Klinsmann, dass der deutsche Fußball, im Falle eines Weggangs von Lewandowski einen seiner größten Stars verlieren würde: „Er ist ein besonderer Spieler und es macht Spaß, ihm zuzusehen. Die Dortmunder Fans lieben ihn; Deutsche Fans im Allgemeinen lieben es, einen Spieler wie ihn in der Liga zu haben.“

„Guardiola-Wechsel ist eine wahre Freude"

Auch zur Situation in der Bundesliga äußerte sich der frühere DFB-Trainer: „Es sieht sehr danach aus, dass Bayern München dieses Jahr das Rennen macht. Borussia Dortmund schlägt sich dafür in der Champions League extrem gut."

Und weiter: „Die Bundesliga erlebt überall einen Boom. Ich glaube, dass die vergangenen zehn bis 15 Jahre die richtigen Dinge gemacht worden sind. Die Vereine sind finanziell stabil und die Stadien sind aufgrund der Weltmeisterschaft 2006 alle erstklassig

„Dass Pep Guardiola nach Deutschland wechselt, ist ein weiteres großes Kompliment für den deutschen Fußball. Einer der weltweit besten Trainer entscheidet sich 'Ok, ich möchte in die Bundesliga wechseln’. Das ist eine wahre Freude für uns."


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