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Der in der Hinrunde noch gesetzte Innenverteidiger setzte sich gegen die von Manager Müller getroffenen Aussagen zur Wehr.

Sinsheim. Der bei TSG 1899 Hoffenheim suspendierte Innenverteidiger Marvin Compper hat sich medial gegen die offizielle Begründung von Manager Andreas Müller zur Wehr gesetzt. Dieser hatte die Suspendierung damit erklärt, dass Compper dem Verein in mehreren Gesprächen mitgeteilt habe, sich nicht mehr „mit der schweren Aufgabe in Hoffenheim identifizieren und für den Kampf um den Klassenerhalt motivieren zu können.“

„Bin keiner, der wegrennt“

Gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung sagte der 27-Jährige dazu: „Es geht nicht darum, dass ich nicht den Konkurrenzkampf annehmen würde - ich bin keiner, der davor wegrennt. Es ist völliger Blödsinn zu behaupten, ich hätte keinen Bock auf Abstiegskampf.“

Unter Marco Kurz stand Compper beim Rückrundenauftakt gegen Mönchengladbach nicht in der Startformation, nachdem er in der Hinrunde noch jede Minute absolviert hatte. „Der neue Trainer hat mir vom ersten Tag an zu verstehen gegeben, und zwar nonverbal, dass ich auf jeden Fall nicht seine primäre Option für die Innenverteidigung bin. Ich sah mich nur noch als Back-up-Lösung“, so Compper.

Hoffenheim ist Compper nicht egal

Der ehemalige Nationalspieler wehrte sich gegen das Image, dass er durch Müllers Aussagen in der Öffentlichkeit bekommen habe: „Ich war fair und geradeaus gegenüber dem Verein, ich habe meine Aussagen hinter verschlossenen Türen gemacht. Ich lasse mich nicht in die Böse-Junge-Rolle drängen. Ich bin fünf Jahre hier in Hoffenheim, der Verein ist mir alles andere als egal."

EURE MEINUNG: Sollte Trainer Marco Kurz in den nächsten Spielen wieder auf Compper setzen?

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