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Der Manager war mit dem Ausgang der ersten Verhandlungsrunde zufrieden. Die angestrebte Einigung im Januar könnte schon bald als perfekt vermeldet werden.

Stuttgart. Der VfB Stuttgart bemüht sich seit Wochen darum, Trainer Bruno Labbadia zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen. Nun zeichnet sich ab, dass der 46-Jährige seinen Vertrag wohl bald erneuern wird. Während die Bild am Donnerstag meldet, dass Labbadias Verlängerung nur noch eine Frage der Zeit sei, meldete sich Manager Fredi Bobic im kicker zu Wort und zeigte sich nach den jüngsten Verhandlungen zuversichtlich.

Labbadia überzeugt

„Es sind sehr positive Gespräche und wir liegen voll im Zeitplan“, kommentierte Bobic den aktuellen Stand der Dinge. Labbadia, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft, soll noch im Januar einen neuen dreijährigen Vertrag unterschreiben. „Richtig ist, dass wir langfristig mit dem Trainer verlängern wollen, weil wir sehr überzeugt sind von seiner Arbeit“, so der Manager weiter.

„Der VfB hat etwas vor“

Mit Christian Gentner, Tamas Hajnal, Georg Niedermeier, Gotoku Sakai und Benedikt Röcker haben sich im Laufe der Winterpause auch fünf Spieler für einen Verbleib in Stuttgart entschieden. Bobic ist zufrieden: „Grundsätzlich ist es heute schwieriger, einen Vertrag zu verlängern, als einen neuen Spieler zu verpflichten. Für uns war es eminent wichtig, Eckpfeiler unseres Kaders langfristig zu binden. Die Spieler haben gemerkt: Der VfB hat etwas vor.“

Neben dem Fokus auf die Vertragsverhandlungen sondiert man in Stuttgart aber auch den Markt nach einem  neuen Stürmer. Die Suche gestaltet sich jedoch schwierig. „Torjäger mit eingebauter Torgarantie wachsen nun mal nicht auf Bäumen. Aber wir wollen noch einen Stürmer holen bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar“, erklärte Bobic.

„Bayern das Nonplusultra der Liga“

Der Rückrundenauftakt des VfB ist mit einer 0:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg missglückt. Vor dem Spiel gegen den Tabellenführer FC Bayern am kommenden Wochenende errechnen sich die Schwaben aber durchaus Chancen auf einen Erfolg. „Wir standen sehr oft ganz dicht vor einem Sieg, manchmal fehlte nur eine einzige Minute. Aber die Vergangenheit zählt jetzt nicht mehr; wir gehen auch am Sonntag ins Spiel mit dem Ziel zu gewinnen“, gab sich der Manager angriffslustig.

Die Vormachtstellung des Rekordmeisters in der Bundesliga kommentierte Bobic wie folgt: „Diese Stellung haben sich die Münchner über Jahrzehnte hinweg verdient. Dank einer goldenen Generation von Spielern, einem Manager, der anderen weit vorausdachte, und des Olympiastadions, das sie damals nicht selbst bauen mussten, haben sie sich einen großen wirtschaftlichen Vorsprung erarbeitet.“

Frei von Fehlern werden sieht er die Münchner in Zukuft jedoch nicht: „Es wird immer mal wieder Jahre geben, in denen die Bayern Probleme haben, dann muss eben ein anderer Verein parat stehen.“


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