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Die deutsche Eliteklasse hat die Schallmauer von zwei Milliarden Euro durchbrochen und einen neuen Rekordumsatz erzielt. Zudem fuhren die Klubs wieder einen hohen Gewinn ein.

Frankfurt. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) bekannt gab, hat die Bundesliga in der Saison 2011/12 das erste Mal einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro erwirtschaftet. Zudem haben die Vereine einen Gewinn von 55 Millionen Euro nach Steuern erzielt.

Umsatz zum achten Mal in Folge gesteigert

Die deutsche Eliteklasse hat mit 2,08 Milliarden Euro zum achten Mal in Folge ihren Umsatz gesteigert und ihr nachhaltiges Wachstum bestätigt. Der Wert ist ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber der Vorsaison. Die 2. Liga hat einen Umsatz von 384,4 Millionen Euro verzeichnet, ein Zugewinn von 7,4 Prozent.

Darüber hinaus verbuchten die Bundesligavereine einen Gewinn von 55 Millionen Euro nach Steuern. Die Verbindlichkeiten sind von 594 Millionen auf 623,8 Millionen Euro gestiegen. Die Vereine der 2. Liga erwirtschafteten einen Verlust von 18,8 Millionen Euro.

„Die Bundesliga ist gut gerüstet“

„Die Bundesliga ist für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Ligaverband, DFL
und Klubs werden intensiv daran arbeiten, den erfolgreichen Weg fortzusetzen. Die Grundlagen dafür bilden weiterhin wirtschaftliche Vernunft sowie gezielte Investitionen in sportliche Leistungsfähigkeit und Infrastruktur“, kommentierte Christian Seifert, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, die Zahlen.
 
Der Profifußball bleibt unverändert ein wichtiger Steuerzahler in Deutschland: Insgesamt fast 800 Millionen Euro an Steuern und Abgaben mussten die Vereine und Kapitalgesellschaften 2011/12 verrichten - so viel wie noch nie zuvor. Im Vorjahr lag der Wert bei 719 Millionen Euro.

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