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Der Verteidiger sah sich bereits des Öfteren im Kreuzfeuer der Kritik. Nun will er seine Zurückhaltung aber aufgeben und sich wehren.

München. Innenverteidiger Jerome Boateng spielte beim FC Bayern München an der Seite von Neuzugang Dante keine schlechte Hinrunde. Trotzdem ist der Nationalspieler mit seinem öffentlichen Image unzufrieden.

Boateng gibt Zurückhaltung auf

Im Interview mit Sport Bild erklärte der Nationalspieler: „Zuletzt war ich für alles Negative beim FC Bayern verantwortlich. Es ging nur unter die Gürtellinie. Bis dahin, dass mit einem Mal sogar mein Laufstil in der Öffentlichkeit kritisiert wurde.“

Der ehemalige Spieler der Hamburger SV setzt sich nun gegen übertriebene Kritik und Anfeindungen zur Wehr: „Ich bin nicht mehr bereit, mir das gefallen zu lassen und werde meine Zurückhaltung diesbezüglich aufgeben.“

„Borissow war mein Fehler“

Ein konkretes Beispiel sei eine angeblich getätigte Aussage Boatengs bezüglich des Champions League-Finals gewesen. „Ich habe mal gelesen, dass ich gesagt hätte, das verlorene Kopfball-Duell vor dem 1:1 gegen Didier Drogba könne mal passieren. So etwas habe ich nie im Leben gesagt. Diese Unterstellung ist eine Frechheit, die einige bewusst in Umlauf gebracht haben“, so der 24-Jährige.

Frei von Fehlern wollte sich der Innenverteidiger jedoch nicht sprechen: „Das Foul gegen Borissow war sicherlich dumm, natürlich mein Fehler.“ Boateng sah in der Partie eine Rote Karte und fehlt damit in beiden Achtelfinalspielen gegen den FC Arsenal. 

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