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Das Bayern-Eigengewächs zeigt sich durchaus angetan von der Idee eines Transfers ins Ausland. 2008 wäre es beinahe dazu gekommen, wie er verriet.

München. Bastian Schweinsteiger ist in den vergangenen Jahren zum unumstrittenen Führungsspieler beim FC Bayern gereift. Nun verriet er, dass er 2008 beinahe den Verein verlassen hätte und erklärte, wie er sich in den letzten Jahren verändert hat.

„Mache selten Fehler zweimal“

„Früher fuhr ich um halb zehn zum Training, und um halb zwölf lag ich wieder zu Hause am Pool. Heute bin ich eine Stunde vorher da, pflege mich. Weil ich weiß, wie wichtig mein Körper ist. Das versuche ich auch jungen Spielern zu vermitteln“, sagte Schweinsteiger im Interview mit dem Playboy. „Man darf ja Fehler machen, man muss nur daraus lernen. Ich mache selten den gleichen Fehler zweimal“, so der Nationalspieler.

Nun ist der 28-Jährige aus dem Mittelfeld der Bayern nicht mehr wegzudenken. An der Spitze der Bundesliga, die vielleicht auf dem Weg ist, die beste Liga der Welt zu werden: „Wenn bald das Financial Fairplay noch dazukommt, könnte das durchaus sein.“

SO GEHT'S WEITER
Bayerns anstehende Aufgaben
26.01. VfB Stuttgart (A)
02.02. Mainz 05 (A)
09.02. FC Schalke (H)
13.02. FC Arsenal (A)
16.02. VfL Wolfsburg (A)
23.02. Werder Bremen (H)

Fast-Wechsel 2008

Trotzdem liegt die Zukunft des Nationalspielers nicht so sicher in München, wie man meinen könnte. „Ich habe einen Vertrag, den ich erfüllen möchte. Aber das Ausland hat immer seinen Reiz, und du weißt nie, was passiert“, erklärte Schweinsteiger und verriet, dass er im Jahr 2008 kurz vor einem Wechsel stand. „Es wäre ein internationaler Top-Verein gewesen.“

Außerdem gab der Mittelfeldspieler einen Einblick in die Geschehnisse auf dem Platz: „Du hast oft einen Trash-Talk mit deinem Gegenspieler laufen. Reine Provokation, weil der Gegner schwächer ist als du und versucht, dich aus der Konzentration zu bringen.“ Dies sei völlig unabhängig davon, aus welchem Land der Gegenspieler kommt. „Was diese Art Konversation angeht, verstehe ich auch Englisch, Spanisch, Italienisch und viele andere Sprachen“, erklärte Schweinsteiger.

Neuer Name für Martinez

Seine neuen Mitspieler bei Bayern München lernen trotzdem fleißig Deutsch. Der Spanier Javier Martinez hat dabei mit einem ganz besonderen Problem zu kämpfen, wie der Nationalspieler verriet: „Wir versuchen gerade, ihn „Xaver“ zu taufen, quasi die bayerische Variante von Javier. Mal sehen, ob es sich durchsetzt.“

EURE MEINUNG: Rein hypothetisch - Bei welchem Auslandsverein könnt ihr euch Schweinsteiger vorstellen?

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