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Der Verbandsverantwortliche fordert von den Hessen eine rasche Aufklärung der Vorfälle in Leverkusen, damit die Eintracht eine harte Strafe umgehen kann.

Frankfurt. Nach dem Pyrotechnik-Zwischenfall in der Bundesligapartie zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt hat DFB-Vizepräsident Rainer Koch klargestellt, dass die Hessen die Täter finden müssen, um einem Geisterspiel zu entgehen.

Gegenüber Bild erklärte der 54-Jährige: „Die Eintracht ist jetzt am Zug! Ein Geisterspiel oder Zuschauerausschluss lässt sich nur verhindern, wenn die Vereine einen Weg finden, die Täter ausfindig zu machen. Nur wenn die Täter aufgespürt und dem Kontrollausschuss gemeldet werden, können Vereine drakonischen Strafen auf Dauer entgehen.“

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Signal von den Spielern

Ebenso forderte der Vizepräsident eine klare Positionierung der Spieler in solchen Fällen. „Die Spieler müssen auch mal ein Zeichen setzen. Die Profis sollten in Zukunft darauf verzichten, nach dem Spiel zum Feiern in eine Kurve zu laufen, wenn zuvor dort Bengalos gezündet oder Böller abgeschossen worden sind. Das würde diese Krawallmacher isolieren und ihnen unmissverständlich signalisieren: Ihr seid nicht unser 12. Mann! Und das wäre ein deutliches Zeichen gegen Pyro und Gewalt“, so Koch.

Beim Spiel zwischen Leverkusen und Frankfurt hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark am Samstag das Duell nach einer Viertelstunde für rund zehn Minuten unterbrochen, weil im Eintracht-Block Feuerwerkskörper gezündet worden waren.

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