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Julian Draxler: Es dürfen ruhig noch mehr Tore sein

Der junge Schalker Julian Draxler spricht über Trainer Jens Keller und seine Ziele mit Schalke und der Nationalmannschaft.

Gelsenkirchen. Beim 5:4-Erfolg von Schalke 04 über Hannover 96 war Mittelfeldtalent Julian Draxler mit einem Tor und einer Beteiligung ein Garant für den Sieg. Im Interview mit DFB.de spricht der 19-jährige Nationalspieler über Trainer Jens Keller und seine Ziele mit Schalke und der Nationalmannschaft.

„Wollen neun Punkte aus den ersten drei Spielen“

„Uns ist allen ein Riesenstein vom Herzen gefallen“, beschreibt Draxler die Stimmung in der Schalker Mannschaft nach dem spektakulären 5:4-Erfolg über Hannover. Besonders die 0:5-Niederlage im Testspiel gegen den FC Bayern München habe nach den vielen turbulenten Wochen im Dezember noch zu mehr Unruhe im Schalker Umfeld geführt. Mit dem FC Augsburg und der SpVgg Greuther Fürth stehen nun zwei vermeintlich machbare Aufgaben für die Knappen in der Bundesliga auf dem Programm. „Wir gehen klar als Favorit in beide Partien und wollen möglichst sechs Punkte holen. Das muss unser Anspruch sein“, fordert Draxler.

„Müssen an der Rückwärtsbewegung arbeiten“

Auf die Frage, ob die Handschrift des neuen Trainers Jens Keller schon erkennbar war, antwortet Draxler: „Ich finde, unsere Umschaltbewegung von Defensive auf Offensive war ganz stark. So haben wir auch das eine oder andere Tor gemacht. An der Rückwärtsbewegung müssen wir noch arbeiten, vier Gegentore dürfen uns so nicht passieren. Aber ich bin mir sicher, dass wir das in den Griff kriegen.“ Als Saisonziel strebt Draxler die erneute Champions-League-Qualifikation an, persönlich will er seine Torausbeute etwas anheben: „Ich bin jetzt bei vier Toren, das sind schon zwei mehr als im letzten Jahr, aber es dürfte ruhig noch das ein oder andere dazukommen“.

Holtby wichtig für Schalke

In Lewis Holtby ist eine Personalie auf Schalke noch ungeklärt, Draxler sieht seinen Nationalmannschaftskollegen allerdings als wichtig für das Team an: „Lewis tut unserer Mannschaft gut. Man sieht ja, dass er sich noch voll reinhängt.“ In Neuzugang Raffael ist für Draxler ein Konkurrent auf der offensiven Mittelfeldposition dazugekommen. Für den 19-jährigen ist das jedoch kein Problem: „ Das bedeutet eine Option mehr. Wieder ein guter Spieler, der uns weiterhelfen kann. Ich glaube ein guter Spieler mehr im Kader hat noch keinem Team geschadet.“

„Wäre gerne gegen Frankreich dabei“

Beim nächsten Länderspiel gegen Frankreich möchte Draxler wieder dabei zu sein: „Ich würde mich super freuen, berufen zu werden, aber erst mal haben wir noch wichtige Aufgaben im Verein vor uns. Ich muss meine Leistung zeigen, den Rest entscheidet der Bundestrainer.“

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