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Pierre-Michel Lasogga und Sandro Wagner sprühen vor Selbstvertrauen und machen sich keine Gedanken über den Konkurrenzkampf. Aber: Beide wollen von Beginn an spielen.

Berlin. Die beiden Sturmpartner Pierre-Michel Lasogga und Sandro Wagner wollen mit Bundesliga-Absteiger Hertha BSC zurück ins Oberhaus. Beide haben sich viel vorgenommen und keine Sorgen im Konkurrenzkampf.

Konkurrenzkampf: ja, Konkurrenzdenken: nein

Pierre-Michel Lasogga tastet sich nach seinem Kreuzbandriss wieder vorsichtig an die Startelf heran. Wann es ein Comeback von Beginn an geben wird, weiß er noch nicht. „Klar ist es mein Ziel, in der Startelf zu stehen. Das geht jedem so. Aber wenn ich eingewechselt werden sollte, wäre das ja auch schon viel“, sagte Lasogga der Berliner Morgenpost und ergänzte: „Man sagt ja immer: Konkurrenz belebt das Geschäft, und irgendwie ist da ja auch etwas Wahres dran.“

„Wir sind keine Ich-AG“

Mit Sturmkollege Sandro Wagner versteht sich der 21-Jährige gut und schließt auch eine Doppelspitze zur Rückrunde nicht aus: „Andere Mannschaften würden sich freuen, wenn sie zwei so Riesen vorn im Sturmzentrum hätten.“ Auch Wagner hält nichts vom Konkurrenzdenken: „Wir sind keine Ich-AG, wir sind eine Mannschaft.“

Typ Lasogga imponiert Wagner

Für Lasogga findet der 25-Jährige sogar anerkennende Worte: „Ich bin echt beeindruckt, wie schnell er nach seinem Kreuzbandriss wieder auf einem hohen Level ist. Ich habe nach meinem Kreuzbandriss länger gebraucht. Außerdem mag ich Spieler, die mit Leidenschaft und Einsatz spielen und nicht nur auf ihr Image gucken. Pierre ist so ein Typ. Das imponiert mir.“

Keine Lust auf Sandhausen und Aue

Der Ex-Lauterer ist ein Beleg dafür, dass die Berliner Selbstvertrauen getankt haben. Zwischen den Zeilen liest man bereits Bundesliga-Gedanken: „Alle sind glücklich, dass wir vier Erstligastürmer im Kader haben. Das ist schon Wahnsinn.“ Wagner weiß: „Wenn Pierre und ich in der Rückrunde jeder 15 Tore schießen und wir trotzdem nicht aufsteigen, haben wir persönlich doch gar nichts davon. Dann spielen wir nächstes Jahr wieder gegen Sandhausen und Aue.“

Trotzdem bleibt der Konkurrenzkampf in Berlins Offensive, das weiß auch Sandro Wagner: „Natürlich wird es auch enttäuschte Spieler geben.“

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