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Die Werkself legte einen guten Start ins neue Fußballjahr hin, auch wenn nicht alles nach Plan lief. Doch am Ende stehen die drei Punkte – und das Team bleibt der Bayern-Verfolger.

Leverkusen. Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte verlief für die Kicker von Bayer Leverkusen ganz nach Wunsch: Durch das 3:1 gegen den Bundesliga-Tabellenvierten Eintracht Frankfurtbleibt die Werkself der erste Bayern-Verfolger. „Wir können gegen jeden gewinnen, wenn wir bei hundert Prozent sind“, stellte Stürmer Andre Schürrle hinterher in der Mixed Zone fest. Gegen die Hessen reichten auch weniger als hundert Prozent, weil der Gegner zwar gut mitspielte, aber vor dem Tor nicht die Abgeklärtheit der Leverkusener hatte.

Schub durch die Unterbrechung

Die Anfangsphase gehörte der Eintracht, das mussten auch die Bayer-Spieler nach dem Schlusspfiff eingestehen. „Die ersten 20 Minuten waren etwas holprig“, sagte Schürrle und ergänzte: „Die kleine Unterbrechung kam uns dann zugute.“ Nach der Zwangspause durch die Pyro-Aktion der Frankfurter Fans drehten die Hausherren besser auf – und ein Doppelschlag nach einer halben Stunde brachte sie auf die Siegerstraße: Sebastian Boenisch traf nach einem Eckball und Stefan Kießling vollendete einen Konter zum 2:0.

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Kompliment für den Gegner

„Wenn man zwei Tore in zwei Minuten macht, ist es schwer für den Gegner, das zu realisieren“, sprach Schürrle hinterher vom Überraschungseffekt der zwei Tore. Die Frankfurter steckten zwar auch nach dem 3:0, das der Ex-Mainzer selbst erzielte, nicht auf, doch für einen Punkt kamen sie trotzdem nicht in Frage. „Gegen Frankfurt ist es schwer zu spielen, weil sie viel laufen und sehr aggressiv sind“, verteilte Schürrle ein Kompliment an den Gegner – aber keine Zähler.


Erster Verfolger

Die blieben in Leverkusen und damit bleibt die Bayer-Elf der erste Verfolger des Rekordmeisters aus München. Der Abstand auf die Bayern ist unverändert, aber das Selbstvertrauen der Leverkusener ist durch den guten Rückrundenstart noch einmal gewachsen. „Wir fürchten uns vor keinem“, stellte Schürrle ganz zufrieden fest. In zwei Wochen wartet mit dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund der nächste Härtetest auf seine Mannschaft.

Wenige Ausrutscher

Ob dann erneut ein Auftritt wie gegen die Eintracht reicht, um nicht in Gefahr zu kommen, ist die Frage. „Es ist die Stärke der Mannschaft, auch solche Spiele zu gewinnen“, sagte Stürmer Stefan Kießling nach Spielende. Gut, aber nicht überragend spielen und die Punkte holen – das ist in dieser Saison die Qualität der Werkself.

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