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Der DFL-Geschäftsführer hat erklärt, dass es die Aufgabe der Klubs ist, sich mit den Fans auseinanderzusetzen und vor Ort Lösungen zu finden.

Mainz. Andreas Rettig, Geschäftführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hat in den Diskussionen um die Sicherheit im Fußball erneut die Vereine in die Pflicht genommen. „Es ist nicht die Aufgabe der Verbände, sich täglich aktiv mit den Fans auseinanderzusetzen. Die DFL kann das nicht leisten. Die Vereine müssen vor Ort mit den Fanvertretern Lösungen finden“, sagte Rettig im Aktuellen Sportstudio des ZDF.

„Kann nicht sein, dass offene Arme ausgenutzt werden“

Weiterhin zeigte sich der 49-Jährige enttäuscht vom Verhalten der Frankfurter Anhänger in Leverkusen: „Die Eintracht spielt eine tolle Saison, doch leider reden wir nur darüber wie sich ihre Fans verhalten haben. Es kann nicht sein, dass gut gemeinte offene Arme ausgenutzt werden und andere darunter leiden.“
 
Fansprecher Liebnau: „Zeitpunkt ist zu hinterfragen“

Im gleichen Interview bezeichnete Johannes Liebnau, Sprecher der Faninitiative 12:12, die Ausschreitungen der Eintracht-Anhänger zudem als „Protestaktion“. „Es überrascht mich nicht, dass es Gruppen gibt, die sich durch das Dialogangebot nicht eingefangen fühlen. Allerdings ist der Zeitpunkt dieser Aktion zu hinterfragen", sagte Liebnau weiter.

Die Partie des 18. Spieltages zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt (3:1) war nach Ausschreitungen Frankfurter Chaoten in der ersten Halbzeit beim Stande von 0:0 für sechs Minuten von FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) unterbrochen worden.

EURE MEINUNG: Wer ist beim Thema Sicherheit in der Pflicht - Verbände oder Vereine?

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