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Während Trainer und Spieler der Gastgeber nach der Partie mehr mit der Einstellung als mit der Leistung haderten fand Borussias Spielmacher anerkennende Worte für sein Team.

Bremen. Am 18. Spieltag der Bundesliga musste der SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund eine deutliche 0:5-Heimschlappe hinnehmen. Clemens Fritz und sein Trainer Thomas Schaaf stellten sich zuerst der Presse. Marco Reus freute sich über sein 1:0.

Fritz sauer über fehlendes Selbstvertrauen

Nach der Klatsche trat Clemens Fritz als einer der ersten vor die Reporter. Werders Rechtverteidiger störte vor allem die mangelnde Moral nach dem 3:0. „Danach haben wir ohne Selbstvertrauen gespielt“, kritisierte Fritz die eigene Teamleistung gegenüber Sky und ergänzte: „Wir haben die Räume schlecht besetzt, waren nie richtig im Zweikampf drin.“ Den Kopf hängen lassen will er trotzdem nicht: „Wir müssen das Spiel jetzt schnell aus den Köpfen kriegen.“

Reus freut sich über Freistoßtor

Marco Reus zeigte sich nach der Partie nachvolziehbar besser gelaunt. „Wenn man in Bewegung ist, dann wird einem schon recht warm“, lobte der 1:0-Torschütze das Engagement seiner Kollegen auf einem kalten Spielfeld. Der Nationalspieler war sichtlich zufrieden mit sich und seiner Mannschaft. „Wir haben heute eine gute Partie abgeliefert und zurecht gewonnen“, analysierte er nach dem Spiel und fügte hinzu: „Wir waren über 90 Minuten sehr konzentriert.“

Trotzdem gab Borussias Goalgetter zu, den Gegner auch nach dem zweiten Treffer nie unterschätzt zu haben: „Wir haben in der Pause angesprochen, dass ein 2:0 nicht reichen wird.“ Grund zur Freude hatte Reus außerdem, weil sein Tor auch noch ein Freistoß war – was er häufigt übte zuvor. „Nachdem ich reihenweise welche drübergeschossen habe, ist es heute mal wieder geglückt. Das freut mich natürlich.“

Schaaf enttäuscht vom Resultat

Trainer Thomas Schaaf war dagegen etwas zerknirscht: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit nach dem dritten Tor überhaupt nicht mehr gewehrt und zugeschaut.“ Auf die Frage, ob der Gegner vielleicht einfach zu gut war antwortete er bissig: „Wie hat ihnen die erste Halbzeit gefallen? Wie war das da? Ich denke wir haben ganz gut mitgespielt. Leider haben wir nicht das Tor gemacht und musste dann die Tore hinnehmen, da rennst Du dann hinterher.“ Der Frust des Trainers richtete sich vor allem seine Spieler: „Wir wollten ein gutes Ergebnis erzielen. Das war unser erstes Ziel und das haben wir nicht geschafft. Darüber machen wir uns jetzt Gedanken.“

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