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Nach dem 2:0 gegen Fürth zeigten Mandzukic und Schweinsteiger sich zufrieden, wissend, dass Bayern noch nicht beim Maximum ist. Bei Hesl und Kleine überwog die Enttäuschung.

München. Beim eindeutigen, aber nicht unbedingt glanzvollen 2:0-Sieg von Bayern München gegen Greuther Fürth machte Mario Mandzukic mit seinen zwei Toren am Ende den Unterschied.

Am Mikrofon von Sky zeigte er sich nach dem Spiel vor allem glücklich über den Sieg seiner Mannschaft: „Mir ist wichtig, dass wir als Mannschaft heute zusammen den Sieg geholt haben. In der Vorbereitung haben wir intensiv gearbeitet. Heute war das vielleicht noch nicht unser Maximum, aber am Ende zählen die drei Punkte, wir sind zufrieden.“

Bezüglich des Konkurrenzkampfes mit Mario Gomez wollte der Kroate sich nicht äußern, zeigte sich auch etwas genervt: „Immer die gleichen Fragen mit Gomez. Ich will da nix mehr zu sagen“, raunte er ins Mikrofon.

Mandzukic diplomatisch in Trainerfrage

Auch zu Pep Guardiola wollte Mandzukic sich nicht wirklich äußern: „Wir haben einen guten Trainer jetzt. Natürlich schade, dass er geht, aber wir haben noch ein halbes Jahr mit ihm und dann kann ich das kommentieren. Aber jeder würde sich natürlich freuen wenn so ein guter Trainer kommt, ich natürlich auch, denke man kann da viel neues lernen.“

Schweinsteiger lobt Fürth und weicht Statement zu Guardiola aus

Bastian Schweinsteiger stimmte seinem Teamkollegen zu: „Das war ein Pflichtsieg, wir haben heute viel Geduld gebraucht. Alle elf Fürther standen relativ weit hinten in der Abwehr, da muss man erstmal ein Tor machen. Wir haben auch noch nicht so den Rythmus, klar. Aber der Sieg war wichtig, auch, dass wir zu null gespielt haben. Es ist nicht einfach, wenn so viele Männer vorm eigenen Tor verteidigen. Respekt an Fürth, taktisch war das schon echt gut“, lobte er das Team von Mike Büskens.

Doch auch Schweinsteiger wollte zu Guardiola nicht zu viele Worte verlieren: „Es ist schwierig über etwas zu sprechen, was erst in vier, fünf Monaten passiert. Guardiola hat natürlich viele Titel gewonnen, aber auch Jupp Heynckes hat eine tolle Vita. Das Spiel heute ist viel wichtiger als der Trainerwechsel, wir haben gewonnen, das zählt.“

Enttäuschte Fürther

Auf Fürther Seite überwog die Enttäuschung. Der geknickte Pechvogel Wolfgang Hesl wollte gar nicht viel sagen, zeigte sich selbstkritisch: „Eine Niederlage ist eine Niederlage, auch bei Bayern. Das 1:0 macht Mandzukic gut, direkt aus der Drehung, aber das war natürlich haltbar.“

Kapitän Thomas Kleine fügte hinzu: „Wir haben uns sicher achtbar verkauft, aber letztlich fehlen uns einfach die Punkte. Wir hatten heute gehofft auch hier was mitzunehmen. Natürlich waren die Bayern überlegen, aber wenn man dann so ein doofes Gegentor kassiert... Der Druck wird immer größer, wir haben neun Punkte, stehen vier hinter Hoffenheim, da helfen auch keine Unentschieden, wir müssen zuhause gewinnen!“

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