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Der neue Trainer der Niedersachsen freut sich über drei Punkte bei seiner Premiere, kritisiert aber die Leistung des Teams in der ersten Halbzeit.

Wolfsburg. Das Debüt ist geglückt: Bei seinem ersten Pflichtspiel als Trainer des VfL Wolfsburg konnte Dieter Hecking einen Heimsieg feiern. Der ehemalige Nürnberger Coach ist jedoch unzufrieden und spricht von einem „glücklichen Sieg“. Sein Gegenüber Bruno Labbadia, Trainer beim VfB Stuttgart, bemängelt die Chancenverwertung seines Teams.

„Die individuelle Klasse hat den Unterschied ausgemacht“

„Das war ein ordentliches Auswärtsspiel von uns, bis auf den Mangel, dass wir kein Tor gemacht haben“, so der Übungsleiter der Schwaben. Das Spiel habe man im Griff gehabt, nur: „Die Effizienz hat uns gefehlt“, sagt Labbadia.

Tatsächlich war die Partie lange ausgeglichen. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit besorgte jedoch Spielmacher Diego mit einem Solo die Führung der Gastgeber. „In der zweiten Hälfte war es dann die individuelle Klasse von Diego, die in dieser Phase den Unterschied ausgemacht hat“, urteilt Stuttgarts Trainer und gratuliert seinem Kollegen in Diensten der „Wölfe“: „Glückwunsch an Dieter Hecking zum ersten Sieg mit dem VfL Wolfsburg.“

„Es hat uns an Sicherheit gefehlt“

Der zeigt allerdings wenig Begeisterung. „Ich bin nicht zufrieden, wie die Mannschaft heute gespielt hat. Die erste Halbzeit war viel zu verhalten. Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben“, bemängelt der 48-Jährige. Das man am Ende als Sieger vom Platz ging, sei „glücklich“ gewesen.

Auch Manager Klaus Allofs ist nicht vollends von der Leistung seines Teams überzeugt. „In der Vorbereitung haben wir besser gespielt. Aber wichtig ist der Sieg, der uns hoffentlich Sicherheit gibt. Daran hat es heute noch etwas gefehlt“, meint der Ex-Bremer.

EURE MEINUNG: Wäre Wolfsburg auch ohne Diego als Sieger vom Platz gegangen?

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