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Seit dem Aufstieg der Sinsheimer müssen die Spieler mit Anfeindungen und einer großen Unbeliebtheit bei den Fans auskommen. Die Akteure ziehen ihre Motivation daraus.

Sinsheim. 1899 Hoffenheim will in der Rückrunde den Abstieg verhindern. Die Spieler Tobias Weis, Tim Wiese und Sejad Salihovic ziehen dabei besondere Motivation aus den Anfeindungen der anderen Fanlager.

„Man spürt, dass uns keiner was gönnt“

Nach der Winterpause stehen die Hoffenheimer auf dem Relegationsplatz. Sieben Punkte ist der Tabellenfünfzehnte VfL Wolfsburg entfernt. Mittelfeldspieler Tobias Weis, einst Nationalspieler, gibt sich gegenüber der Bild kämpferisch: „Man spürt, dass uns keiner was gönnt. Jetzt geht es darum, es allen zu zeigen, dass wir in die Erste Bundesliga gehören.“

Torhüter Tim Wiese, der in Hoffenheim ebenfalls seinen Nationalmannschaftsplatz verlor, glaubt die Gründe für die Ablehnung der Fans in Deutschland zu kennen: „Das habe ich schon gemerkt, ehe ich nach Hoffenheim kam. Das sieht man doch schon alleine an den Schmäh-Rufen gegen Dietmar Hopp. Da ist viel Neid im Spiel.“

Hintergrund sind Anfeindungen gegen den Verein und vor allem den SAP-Gründer Hopp. Dortmunder Fans zeigten beispielsweise den Vereins-Mäzen auf einem Plakat im Fadenkreuz.

„Den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen“

Der 31-jährige Wiese, der jüngst sein Kapitänsamt in Hoffenheim abgab, möchte die Unbeliebtheit ausblenden: „Viele wünschen sich, dass wir absteigen. Aber daran denke ich nicht. Das kann uns alles egal sein. Wir müssen auf uns schauen und den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen.“

Sejad Salihovic fühlt sich von den Feindseligkeiten motiviert: „Es reizt micht, es allen zu zeigen, die wollen, dass wir absteigen oder uns schon abgeschrieben haben.“

EURE MEINUNG: Wieso ist 1899 Hoffenheim so unbeliebt bei den Fans?

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