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Der Schlussmann der Schwaben sieht den Verein auf dem richtigen Wege. Dennoch wünsche er sich mehr Risiko von den Verantwortlichen, um den nächsten Schritt zu wagen.

Stuttgart. Sven Ulreich, Torwart vom VfB Stuttgart, gab in einem Interview mit der Bild seine Prognose für die Bundesligarückrunde ab und lobt die Transferpolitik seines Vereins, obwohl er ein wenig die Risikobereitschaft vermisst.

An frühere Konstanz anknüpfen

Die Rückrunde konnten die Stuttgarter in den letzten Jahren immer besser gestalten als die Vorrunde: In der letzten Saison konnten neun Punkte mehr eingefahren werden, als in der ersten Saisonhälfte gelangen. Ulreich ist überzeugt von einer Wiederholung: „Wir waren schon in den Wochen vor der Winterpause stabiler und haben zu unserem Spiel gefunden. Daran müssen wir anknüpfen.“

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Sowohl im DFB-Pokal als auch in der Europa League wähnt der Schlussmann seinen Verein auf einem guten Weg. Auf die Frage nach einem Titelgewinn gibt er sich sowohl bescheiden als auch entschlossen: „Natürlich wäre das schön. Schon eine Final-Teilnahme in Berlin wäre toll, aber wenn man da hinfährt, möchte man den Pokal auch gewinnen.“

Auch in der Europa League sei noch alles möglich: „Wir wollen in dem tollen Wettbewerb definitiv mindestens noch ein, zwei Runden weiterkommen.“

Dünn besetzter Kader

Dem mit 24 Feldspielern (Verletzte und Nachwuchsspieler eingerechnet) in der Breite knappen Kader gewinnt der Schlussmann auch etwas Gutes ab: „Wir haben einfach nicht 26 oder 27 Leute ständig zur Verfügung. Der Vorteil ist: Wir sind ein enger Haufen, der eingeschworen ist, zusammensteht.“

Für seine Möglichkeiten betreibe der VfB eine gute Transferpolitik: „Es gibt Vereine, die mehr Geld ausgeben können, die haben aber auch andere finanzielle Voraussetzungen.“

„Ein gewisses Risiko gehen“

Dennoch glaubt Ulreich, „dass man im Fußball ein gewisses Risiko gehen sollte, dass man auch mal in Vorleistung gehen muss.“ Dabei betonte er, dass der Verein durch Erreichen der Champions League von Ausgaben profitieren könne.

Insgesamt zeigte Ulreich Verständnis für die im Winter ausgebliebenenTransferaktivitäten seines Vereins: „Das Risiko muss kalkulierbar sein, was zugegebenermaßen nicht einfach zu planen ist.“

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