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Rummenigge: „Wir sind glücklich, dass es geklappt hat“

Karl-Heinz Rummenigge ist sehr glücklich über den Transfer von Pep Guardiola und nimmt nun das Team in die Pflicht, für Jupp Heynckes Titel zu gewinnen.

München. Karl-Heinz Rummenigge sprach in einem Interview über die Verpflichtung Pep Guardiolas, seine Erwartungen an den neuen Coach und die Reaktion von Jupp Heynckes.

„Er hat gesagt, dass er sehr, sehr glücklich ist“

Auf die Frage der Bild, ob denn der neue Trainer der größte Coup der Vereinsgeschichte sei, antwortete der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge trocken: „Ich bin kein Freund von zu großen Vorschuss-Lorbeeren. Ich würde sagen: Wir sind glücklich, dass es geklappt hat.“

Die Gründe für Guardiola, nach München zu gehen, lägen in den Werten des FC Bayern „wie Tradition, Kontinuität, Seriosität – und dass der Fußball bei uns total im Mittelpunkt steht. Diese Werte haben dazu geführt, dass er sich für uns entschieden hat. Er hat mir am Telefon mitgeteilt, dass er sehr, sehr glücklich ist, dass es geklappt hat. Auf Deutsch übrigens.“

„Die Verpflichtung ist einzig und allein eine Sache des FC Bayern“

Berichte, wonach Bayern-Anteilseigner Adidas bei der Finanzierung helfe, kommentierte Rummenigge: „Die Verpflichtung ist einzig und allein eine Sache des FC Bayern. Die Zahlen, die kursieren, sind allesamt falsch und allesamt zu hoch. Wenn es nur ums Geld gegangen wäre, hätten wir gegen all die Klubs der Multi-Milliardäre keine Chance gehabt.“

„Wir sind ja alle Getriebene beim FC Bayern“

Zu den Zielen mit Guardiola entgegnete Rummenigge: „Unser Anspruch ist ja nicht nur national, sondern auch international – und das deckt sich mit dem Anspruch von Pep Guardiola. Unsere Aufgabe ist es, den ganzen Verein gemeinsam auf ein höheres Erfolgsniveau zu bringen.“

Die Zusammenarbeit mit dem aufbrausenden Matthias Sammer sieht er nicht als Problem. Sie werden „sehr gut und harmonisch funktionieren. Wir sind ja alle Getriebene beim FC Bayern, jetzt bekommen wir noch einen weiteren hinzu.“

Nach dem Trainercoup ist nun die Frage offen, wer als Guardiolas Assistent fungieren wird. Dazu der Vorstandsvorsitzende: „Pep Guardiola wird voraussichtlich zwei Co-Trainer mitbringen, aber er hat auch schon gesagt, dass er bereit ist, mit unseren aktuellen Leuten weiterzuarbeiten, wenn sie gut sind. Alles Weitere werden wir ganz in Ruhe angehen. Wir können jetzt ja auch mal nach New York fliegen, ohne uns verkleiden zu müssen.“

Heynckes keine „Lame Duck“

Befürchtungen, Jupp Heynckes werde beim FC Bayern angesichts seines baldigen Abtritts von der Erfolgsspur abkommen, teilt Rummenigge nicht: „Bei Jupp habe ich den Eindruck, dass er motivierter und konzentrierter ist denn je. Als wir ihn informiert haben, dass mit Guardiola alles klar ist, hat er gesagt: ‚Ihr engagiert einen Super-Trainer.‘“

Rummenigge spüre laut Bild im Team „sehr große Konzentration, sehr großen Willen. Die Situation ist ähnlich wie im Januar 2008. Damals hat die Mannschaft Ottmar Hitzfeld mit dem Double verabschiedet. Das muss jetzt ähnlich gelingen. Ich sehe das positiv, denn die Spieler werden ja jetzt quasi doppelt beobachtet. Guardiola wird sich ab sofort jedes Bayern-Spiel ansehen.“

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