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Freiburgs Kruse: „Sind noch sehr, sehr weit von Europa entfernt“

Freiburgs Kruse: „Sind noch sehr, sehr weit von Europa entfernt“

Daniel Kopatsch

Der SCF überrascht einmal mehr die Beobachter. Ein Grundpfeiler des Erfolgs ist Max Kruse - der aber auf die Euphoriebremse drückt.

Freiburg. Im Sommer wechselte Max Kruse vom FC St. Pauli zum SC Freiburg. Dort avancierte er mit fünf Treffern und vier Vorlagen direkt zu einem Leistungsträger und Garant für den Erfolg der Breisgauer in der Hinrunde. Im Interview mit Transfermarkt.tv spricht der 24-Jährige Angreifer über den aktuellen Erfolg und Trainer Christian Streich.

„Fühle mich wohl“

Für den Wechsel zum SC Freiburg gab es gute Gründe, so Kruse: „Ich hatte vom ersten Moment an ein gutes Gefühl bei der Sache. Sowohl Trainer Christian Streich als auch der Sportdirektor Dirk Duffner haben mich vollends überzeugt und für mich war es wichtig, dass ich in der 1. Liga Fußball spielen kann.“ Der Angreifer absolvierte alle 17 Spiele und ist derzeit Topscorer der Breisgauer. Anpassungsprobleme habe er nicht gehabt, sagt Kruse. Vielmehr lobt der Neuzugang die Teamchemie der Freiburger: „Wir sind als Team sehr eng beieinander und die neuen Spieler werden sehr gut aufgenommen.“

„Erfolgsgeheimnis? Die Mischung stimmt einfach“

Platz fünf in der Bundesliga und das Viertelfinale im DFB-Pokal - das Team von Trainer Christian Streich hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich. Max Kruse sieht den Zusammenhalt des jungen Freiburger Teams als Erfolgsgeheimnis: „Die Mischung stimmt einfach. Wir sind ein junges, hungriges Team und wollen zeigen, dass wir die Qualität haben, um in der Bundesliga zu bestehen. Der Trainer lebt uns das jeden Tag vor und zeigt uns, was wir alles aus uns rausholen können. Das hat keiner am Anfang der Saison in dieser Form erwartet, aber wir sind natürlich noch nicht zufrieden, denn wir haben erst 26 Punkte. Mit 26 Zählern hat noch keiner etwas erreicht.“

Die aktuelle Platzierung würde für den SC Freiburg die Teilnahme am Europapokal bedeuten. Kruse möchte davon noch nichts wissen: „Davon sind wir noch sehr, sehr weit entfernt. Unser Ziel ist der Klassenerhalt und es wäre falsch sich jetzt andere Ziele zu stecken. Die Tabelle ist eine Momentaufnahme und es sind auch nur sieben Punkte bis Platz 15.“

Bei Streich steht Disziplin an oberster Stelle

Seit seiner Amtsübernahme im Januar 2012 holte Trainer Christian Streich bisher saisonübergreifend 53 Punkte und führte die Freiburger taktisch und spielerisch auf eine ganz neue Ebene. „ Er hat es mit akribischer Arbeit geschafft und versucht, den Funken auf das Team überspringen zu lassen. Mit der Art und Weise, wie er das tut, zeigt er uns, was man als Einheit alles erreichen kann“, erklärt Kruse die Rolle Streichs beim Höhenflug des Sportclubs. Angesprochen auf den Führungsspiel seines Coaches beschreibt der Angreifer: „Bei ihm steht die Disziplin an oberster Stelle. Zum Fußball gehört einfach viel Disziplin und auch taktisch habe ich unter ihm sehr viel dazugelernt.“

Keine Wechselabsichten

Kruse hat noch Vertrag bis 2015 beim SC Freiburg, Anfragen von anderen Vereinen liegen dem Angreifer trotz seines Erfolges bisher nicht vor. Doch das stört ihn überhaupt nicht: „Ich habe über weite Strecken eine gute Hinserie gespielt, aber ich muss mich jetzt nicht mit anderen Vereinen auseinandersetzen. Ich bin gerade erst in Freiburg angekommen und fühle mich sehr wohl und bin glücklich, dass ich mit der Mannschaft Erfolge habe. Ich mache mir noch keine Gedanken um die Zukunft.“

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