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Seinen Trainerstuhl musste er räumen, dennoch ist Huub Stevens bei Schalke gern gesehen - nun ist ein Aufsichtsratsposten für den Niederländer im Gespräch.

Gelsenkirchen. Bundesligist Schalke 04 will seinem gefeuerten Trainer Huub Stevens einen Platz im Aufsichtsrat anbieten. „Ich habe mit ihm noch nicht konkret darüber gesprochen. Aber sollte er den Wunsch haben, werde ich das unterstützen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies dem SID. Man habe vereinbart, Anfang März mit den Niederländer über eine künftige Tätigkeit bei den Königsblauen zu reden.

Derzeit setzt sich das elfköpfige Gremium unter dem Vorsitz von Tönnies vor allem aus Juristen und Wirtschaftsfachleuten zusammen. „Mehr sportliche Kompetenz im Aufsichtsrat würde uns gut tun“, zitierte die Bild-Zeitung ein Schalker Vorstandsmitglied. Der Aufsichtsrat könnte Stevens als kooptiertes Mitglied aufnehmen. Der 59-Jährige könnte sich auch auf der nächsten Jahreshauptversammlung wählen lassen.

Tönnies will Stevens halten

Die Königsblauen hatten sich am 16. Dezember von Stevens getrennt, der den Klub in der vergangenen Saison in die Champions League geführt hatte. Bei seinem ersten Engagement von 1996 bis 2002 hatte der Niederländer mit Schalke nicht nur den UEFA-Cup-Triumph 1997, sondern auch zwei DFB-Pokalsiege gefeiert. Daraufhin war er von den Fans zum Jahrhunderttrainer gewählt worden.

Nach der Trennung kurz vor Weihnachten hatten sich die Verantwortlichen für eine weitere Tätigkeit des 59-Jährigen beim Bundesliga-Siebten ausgesprochen. „Wir wollen Stevens in irgendeiner Form an den Verein binden“, sagte Sportvorstand Horst Heldt. Tönnies betonte erneut: „Ich habe immer gesagt, dass ich Huub auf Schalke halten möchte.“

EURE MEINUNG: Wäre es richtig, Stevens im Schalker Aufsichtsrat zu installieren?

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