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Der deutsche Nationalspieler äußerte sich zur laufenden Saison, in der die Bayern einen bemerkenswerten Vorsprung ausgebaut haben und kritisierte den aktuellen Meister.

München. FC Bayern Münchens Mittelfeldakteur Bastian Schweinsteiger führte kurz vor dem Rückrundenstart ein Gespräch mit dem kicker. Hauptthema war Borussia Dortmund, für Schweinsteiger der größte Konkurrent des Rekordmeisters.

München in alter Manier

In der letzten gingen die nationalen Titel an den Ligarivalen aus Dortmund. Nun hat der Rekordmeister nach 17. Spieltagen neun Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen und sogar zwölf Zähler auf den BVB. „Leider haben wir in der letzten Saison in gewissen Spielen nicht die Kleinigkeiten beherrscht. Das haben wir jetzt in der Hinrunde schon viel besser gemacht. Wir haben mehr Ordnung. Jeder macht mehr mit in der Defensive. Und das zahlt sich aus“, so Schweinsteiger.

„Die Anzahl der Qualitätsspieler ist sehr groß. Das ist der Unterschied. Unter dem einen oder anderen Trainer davor hatten wir auch schon gute Trainingseinheiten, aber eben nicht diese Breite an Top-Spielern“, fügte er hinzu.

Was die Rückrunde angeht, gibt er sich optimistisch: „Wenn wir in puncto Erfahrung und Cleverness zulegen, als Mannschaft auftreten und die große Qualität auf der Bank nutzen, dann wird es schwer, uns zu schlagen.“

„Gewinnen Spiele mit Geduld“

„Wir gewinnen heute Spiele mit Geduld, das ist auch eine Qualität. Das hat uns gegen Chelsea gefehlt. Die waren einfach cleverer, deshalb sind Spieler wie Dante oder Pizarro mit ihrer Abgebrühtheit so wichtig für uns“, lobt der 28-Jährige die Neuzugänge.

Für Schweinsteiger ist Dortmund der härteste Gegner. „Es ist wichtig, dass man ernsthafte Konkurrenz hat. Für uns selbst, um uns auch immer wieder zu pushen. Sie helfen uns, dass wir unsere Qualität erhöhen“, weiß der Nationalspieler: „Dortmund ist unser ärgster Konkurrent, auch wenn man natürlich Leverkusen nicht aus den Augen verlieren darf.“

„Dortmund betreibt Understatement“

Jürgen Klopps Mannschaft hat sich in diesem Jahr die direkte Teilnahme an der Königsklasse als Ziel gesetzt. Dazu Schweinsteiger: „Das ist ihre Art und Weise, wie sie damit umgehen. Wir sind da als FC Bayern anders, aber Dortmund muss sich diese Position erst mal erarbeiten.“

„Natürlich wollen sie auch die Schale und den Pokalsieg. Sie betreiben Understatement, aber intern denken sie ganz anders, da bin ich sicher. Uns beeinflusst das nicht. Wir stehen zu unseren Titelansprüchen“, zeigt sich Schweinsteiger als Führungsspieler. Außerdem sagte er dem Kicker: „ Wir sagen klipp und klar, was wir wollen.“

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