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Der Rekordmeister besiegt Basel souverän. Mainz 05 bleibt im vierten Testspiel ohne Gegentor, der VfL Wolfsburg präsentiert sich in bester Torlaune.

Köln. Neues Jahr, altes Bild: Eine Woche vor dem Rückrunden-Start der Bundesliga lässt Bayern Münchens schon wieder beeindruckende Frühform kaum Hoffnung auf neue Spannung im Titelrennen aufkommen. „Wir zeigen wieder alles, was uns in der Hinrunde stark gemacht hat“, konstatierte Münchens Trainer Jupp Heynckes nach dem souveränen 3:0 des Herbstmeisters gegen den FC Basel im vorletzten Test für den Auftakt der zweiten Saisonhälfte am Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth.

Harmonie pur

Vor der Generalprobe am Sonntagabend gegen den Nachbarn SpVgg Unterhaching waren die Bayern-Treffer gegen den Ex-Klub von Münchens Jungstar Xherdan Shaqiri durch Mario Mandzukuic, Bastian Schweinsteiger und Franck Ribéry nicht die einzigen Gründe für die Zufriedenheit des Coaches: „Wir harmonieren und stehen homogen.“ Schweinsteiger registrierte zwar noch kleinere Schwächen, „aber das werden wir bis zum ersten Spiel noch perfektionieren“.

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SO GEHT'S WEITER
Bayerns anstehende Aufgaben
19.01. Greuther Fürth (H)
26.01. VfB Stuttgart (A)
02.02. Mainz 05 (A)
09.02. FC Schalke (H)
13.02. FC Arsenal (A)
16.02. VfL Wolfsburg (A)

Grund zur Freude herrschte auch beim „generalüberholten“ Sorgenkind VfL Wolfsburg nach dem 5:1 gegen Zweitliga-Aufstiegsaspirant Hertha BSC Berlin. „Die Mannschaft hat erkannt, dass wir, wenn wir so weiterarbeiten wie zuletzt, uns weiterentwickeln können und noch etwas erreichen können“, sagte der neue Sportdirektor Klaus Allofs. Der Europameister warnte nach der letzten Standortüberprüfung vor dem Liga-Debüt des neuen Trainers Dieter Hecking auf der VfL-Bank gegen den VfB Stuttgart zugleich vor Hochmut: „Wir müssen das alles natürlich auch beweisen, wenn es um Punkte geht.“

Hecking, der sich auch über einen Treffer von Neuzugang Ivan Perisic freuen konnte, blickt seinem Pflichtspiel-Einstand bei den Niedersachsen jedenfalls optimistisch entgegen: „Ich hätte eine solche Verfassung in den ersten vier Spielen nicht erwartet.“



Wiesinger optimistisch

Gut gerüstet sieht auch Heckings Nachfolger Michael Wiesinger den 1. FC Nürnberg. Der Bundesliga-Novize lobte nach dem 3:1 zum Abschluss des Trainingslagers in Marbella gegen den belgischen Erstligisten RAEC Mons (Tore durch Timo Gebhardt, Timm Klose und Hanno Balitsch) besonders den Charakter der Franken: „Es war ein Arbeitssieg. Ich hatte mir etwas mehr Leichtigkeit erhofft. Trotzdem haben wir uns durchgebissen. Darauf kommt es an.“

Bei Nürnbergs Auftaktgegner Hamburger SV wollte Wiesingers Kollege Thorsten Fink den sicheren 2:0-Erfolg gegen den österreichischen Spitzenreiter Austria Wien (Treffer durch Heung Min Son und Maximilian Beister) nicht überbewerten: „Insgesamt war es ein positiver Test. Wir haben hinten nichts zugelassen, und im Spiel nach vorn habe ich auch einiges gesehen, das mir gefallen hat. Aber es liegt auch noch genügend Arbeit vor uns, es gibt noch einiges, woran wir noch feilen werden.“

Vier Spiele ohne Gegentor

Feinschliff für die Abwehr anscheinend kaum noch nötig hat der FSV Mainz 05. Durch den 1:0-Erfolg beim nur noch viertklassigen Ex-Pokalsieger Rot-Weiß Essen blieben die Rheinhessen vor ihrem Auftritt am Sonntag beim Düsseldorfer Wintercup, wo auch Gastgeber Fortuna und Meister Borussia Dortmund ihre Form überprüften, auch im vierten Vorbereitungsspiel für den Rückrundenstart gegen den SC Freiburg ohne Gegentor.

Zwei Gegentreffer hingegen waren für Hannover 96 beim 1:2 gegen den FC Utrecht für eine gelungene Generalprobe einer zuviel. Trainer Mirko Slomka wertete die Niederlage vor der Heimkehr aus dem Trainingslager in Portugal allerdings nicht als schlechtes Omen für das Rückrunden-Eröffnungsspiel am Freitag bei Schalke 04: „Es war ein sehr guter Test. Wir haben einen Elfmeter vergeben und einen Pfostenschuss gehabt. Dass wir dann noch bestraft werden, ist schade.“

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