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Jürgen Klopp: „Wir haben die Bayern gereizt“

Der Erfolg des deutschen Rekordmeisters in der laufenden Saison hänge stark mit den „Reizungen“ der Dortmunder zusammen.

Dortmund. Trainer Jürgen Klopp vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund schreibt seiner Mannschaft großen Anteil an der derzeit überragenden Leistung des Rivalen Bayern München zu.

„Wir haben den Bogen gespannt, sie mussten nur noch schießen“

„Wir haben die Bayern zwei Jahre extrem gereizt. Wir haben dafür gesorgt, dass sie komplett unter Strom stehen. Die neue Herangehensweise, die sie in dieser Saison pflegen, mit einem neuen Sportdirektor und außerordentlichen Transferaktivitäten, hat auch ein Stück mit uns zu tun“, sagte Klopp der Welt am Sonntag.

Der Rekordmeister sei nach zwei Titeln in Folge für den BVB „mit einer wahnsinnigen Qualität im Kader“ gestartet. „Wir haben ihren Bogen sozusagen zwei Jahre lang gespannt, sie mussten quasi nur noch den Pfeil abschießen. Wenn die Bayern sich nicht selbst auflösen sollten, dürfte ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein“, sagte der 45-Jährige.

Dortmund habe sich „Mörderrespekt“ erarbeitet

Für seine Mannschaft gehe es darum, „einfach noch mal Außergewöhnliches leisten zu wollen“. Besonders in der Champions League habe sich Dortmund in der schwierigen Gruppe mit Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam einen „Mörderrespekt“ erarbeitet.

Bis 2016 will Klopp auf jeden Fall beim BVB bleiben. Dann, sagte er, glaube er schon, „dass man tatsächlich schauen sollte, ob das wirklich noch Sinn macht. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: ja. Aber wer weiß schon, was in dreieinhalb Jahren ist“.

EURE MEINUNG: Hat sich Bayern durch den Konkurrenzkampf mit Dortmund verbessert?

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