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Auch wenn dieses Jahr die Zahlen weiterhin rot sind, wird Werder-Geschäftsführer Filbry nicht bange. Darüber hinaus erklärt er, wie der Umbruch im Verein ablaufen wird.

Bremen. Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry hat in einem Interview mit der Bild die nahe Zukunft des Vereins dargelegt. Er erwartet für das neue Jahr keine finanziellen Gewinne, glaubt aber an das neue Führungspersonal und den erfolgreichen Umbruch. Am 27. Dezember 2012 wurde bekannt, dass Thomas - bisher beim Eishockey-Verein Kölner Haie tätig - Eichin der Nachfolger von Klaus Allofs und damit Sportdirektor bei Werder Bremen wird. Spätestens im April soll er sein Amt antreten, doch Filbry hofft: „Haben die Haie einen Nachfolger eingearbeitet, könnte er früher starten als im April.“

SO GEHT'S WEITER
Werders anstehende Aufgaben
19.01. Borussia Dortmund (H)
26.01. Hamburger SV (A)
02.02. Hannover 96 (H)
16.02. SC Freiburg (H)
23.02. FC Bayern (A)
02.03. FC Augsburg (H)

Die sportliche Leitung liegt damit in den Händen von Thomas Schaaf, Frank Baumann und Thomas Eichin. Die Aufgaben sind klar verteilt: „Thomas Schaaf bleibt verantwortlich für alles, was auf dem Platz geschieht. Frank Baumann kümmert sich um die Weiterentwicklung des Scoutings und im Zusammenspiel mit den beiden anderen um die Kaderplanung. Thomas Eichin nimmt auch die Öffentlichkeitsarbeit wahr und führt Verhandlungen mit den Spielern“, so Filbry.

Keine Deadline für den Umbruch

Der mit dem Abgang von Klaus Allofs einhergehende Umbruch soll schnell vollzogen werden, doch gebe es „keine Deadline, bis zu der wir oben sein müssen. Wir geben dem Trainer die nötige Zeit.“ Damit eng verbunden ist die finanzielle Situation des Vereins. Ohne Illusionen gibt Filbry zu: „Schwarze Zahlen sind unwahrscheinlich. Wir sind aber in der Lage, ein neues Verlustjahr zu verkraften. Der Umbau sollte nicht länger als zwei Jahre dauern. Länger wollen wir auch nicht negative Zahlen schreiben. Aber wir bleiben dabei handlungsfähig“

Mit den beiden „Leistungsträgern“ Marko Arnautovic und Aaron Hunt wolle er schnellstmöglich „auch ohne Eichin“ verlängern, von einem weiteren Neuzugang neben dem bereits verpflichteten Mateo Pavlovic sei nicht auszugehen. Dass nach dem Wechsel von Allofs zum VfL Wolfsburg über den Abgang von Trainer Thomas Schaaf spekuliert wurde, habe Filbry nicht verstanden. „Wolfsburg war zu keinem Zeitpunkt ein Bedrohungsszenario für uns“, und „wenn Gespräche über eine Verlängerung geführt werden, wird das Thomas Eichin machen“, macht der Geschäftsführer der Bremer deutlich.

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