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Trotz aktueller Turbulenzen erklärt Kapitän Höwedes seine Ziele für die laufende Saison und beteuert, dass er noch immer wahnsinnig stolz ist, die Armbinde zu tragen.

Gelsenkirchen. Am Freitag kehrte die Mannschaft des FC Schalke 04 nach neun Tagen aus dem Trainingslager in Katar zurück. Benedikt Höwedes sprach nun über die Vorbereitung und das Verständnis für die aktuellen Sorgen der Fans nach der 0:5-Pleite im Testspiel gegen den FC Bayern München.

Höwedes fordert Cleverness

Nach der hohen Niederlage gegen den FC Bayern erklärte Schalkes Kapitän: „Wenn man sich das Ergebnis anguckt, kann man die Fans verstehen. Aber wenn man das Spiel genauer betrachtet, kann man auch gute Ansätze erkennen. In Sachen Cleverness müssen wir uns aber ganz klar anders verhalten.“

Damit spielt er auf das Verhalten der Mannschaft in der Anfangsphase des Trainingsspiels gegen den Rekordmeister an. Seine Analyse des Testspiels  - „Was wir versucht haben, ist gegen Bayern nicht spielbar“ - hatten viele als Kritik am Trainer aufgefasst. Dagegen wehrt er sich: „Es war null Kritik am Trainer! Es war so gemeint, dass wir als Mannschaft die ersten Minuten Pressing spielen, uns dann aber zurückziehen sollten. Doch die Mannschaft ist nach dem guten Start in eine Euphorie verfallen. Da müssen wir als Team viel cleverer agieren“, zitiert ihn die Bild.

„...sind auf einem guten Weg.“

Dennoch sieht der 24-jährige Verteidiger die Mannschaft auf einem guten Weg und glaubt an einen Fortschritt im Trainingslager: „Wir haben viele intensive Einheiten hinter uns. Ich sehe uns trotz des Bayern-Spiels auf einem guten Weg, weil wir viel im taktischen Bereich trainierten. Ich glaube, dass wir weitere Fortschritte gemacht haben.“

Trotz des Abrutschens in der Bundesliga auf Tabellenplatz sieben und der Unruhen im Umfeld der Mannschaft will der Rechtsfuß nichts von einem Chaos bei den Schalkern wissen: „Wir haben kein Chaos. Die Verletzungen wie von Afellay und Moritz sind natürlich ärgerlich. Und dass noch nicht alles bei 100 Prozent ist, hat man gesehen. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein

Deshalb wolle er die Ziele der „Königsblauen“ auch nicht revidieren: „Ich möchte in die Champions League“. Sollten die Spieler durch Erfolge wieder Selbstvertrauen bekommen, „werden wir auch wieder nach oben klettern“, zeigt sich Höwedes überzeugt. Auch in dieser schwierigen Phase trägt der Nationalspieler die Kapitänsbinde mit Stolz: „Schalke ist ein großer Klub. Mir macht es Spaß, Kapitän dieser Mannschaft zu sein.“

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