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Der Bayer-Schlussmann hat ein klares Ziel: Die DFB-Elf. Allerdings setzt er sich keinen Zeitdruck, da er noch jung und die Konkurrenz in Deutschland sehr groß ist.

Lagos/Leverkusen. Bernd Leno, Torhüter von Bundesligist Bayer Leverkusen, möchte auf Sicht in der Nationalmannschaft spielen, wie er in einem Interview mit dem Express erklärte. Zudem äußerte er sich unter anderem zu seinem Verhältnis zu Borussia Mönchengladbachs Schlussmann Marc-Andre ter Stegen.

„Ich bin kein Showmacher“

Der 20-jährige Leno besticht mit nüchternem Torwartspiel ohne spektakuläre Paraden. „Ich bin kein Showmacher. Das ist einfach nicht meine Art. Für mich zählt das effektive Spiel. Ich brauche nicht durch den Strafraum zu hüpfen. Für mich zählt, dass ich den Ball halte“, so der Keeper.

Die DFB-Auswahl ist ein Ziel für den U21-Nationalspieler – allerdings macht er sich keinen Druck: „Ich bin 20 Jahre alt. Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche. Die Konkurrenz in Deutschland ist riesengroß. Auf Dauer ist die Nationalmannschaft natürlich mein Ziel.“

„Einzelkämpfer“ und dennoch „Teil der Mannschaft“

Die Position des Torhüters sieht Leno als „Herausforderung“. Man sei zwar „Einzelkämpfer“, der oft alleine mit dem Torwarttrainer arbeite, und wenn man einen Fehler mache, sei man schnell der Idiot. „Trotzdem“, betonte er, „ist man auch ein wichtiger Teil der Mannschaft.“

Des Weiteren sagte er, dass das angespannte Verhältnis zu Gladbachs Keeper Marc-Andre ter Stegen aus der Jugend komme. Dort waren die Beiden Konkurrenten bei den Auswahlteams.

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