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Der vielumworbene Abwehrspieler träumt von der „Königsklasse“, schließt einen Verbleib am Main aber nicht aus – vorausgesetzt, die Perspektive stimmt.

Frankfurt am Main. Sebastian Jung und Eintracht Frankfurt: Seit fast 15 Jahren besteht diese Verbindung. Der Ehrgeiz des Rechtsverteidigers könnte der Beziehung jedoch ein Ende setzen. Über kurz oder lang: Jung will Champions League spielen. Das könnte ihn zu einem Wechsel bewegen. Die Liste der Interessenten ist lang genug, darunter angeblich auch renommierte Klubs aus dem Ausland.

„Was kommt danach?“

Auf den ersten Blick stehen die Chancen, Champions-League-Luft zu schnuppern, auf Schalke, in Mailand oder London besser. Die Eintracht ist ihrerseits jedoch nicht chancenlos, Jung zu halten. Abhängig macht der Abwehrspieler das von der Perspektive. „Wichtig ist mir, was der Verein vorhat in den nächsten Jahren. Nach dem vorletzten Aufstieg hieß es immer jedes Jahr: nicht absteigen. Dass wir jetzt als Aufsteiger dieses Ziel haben, ist normal, aber die Frage ist: Was kommt danach?“, sagt der 22-Jährige.

Die überaus erfolgreiche Bundesliga-Hinrunde lässt hoffen. 30 Punkte, Platz vier in der Bundesliga – besser könnte es für den Aufsteiger kaum laufen. Der angepeilte Klassenerhalt ist nah, nur zehn Zähler fehlen bis zur 40-Punkte-Marke. „Ich hoffe, dass wir die 40 Punkte früh genug erreichen, um uns dann neue Ziele stecken zu können“, erklärt Jung.

„Die Eintracht ist mein erster Ansprechpartner“

„Mein Ziel ist es, international zu spielen, in der Champions League“, lässt der Abwehrspieler verlauten. Ein Wechsel im kommenden Sommer könnte das bereits im nächsten Jahr möglich machen. Gute Rechtsverteidiger sind rar, die festgeschriebene Ablöse von 2,5 Millionen Euro macht Jung außerdem zu einem Schnäppchen, das viele Klubs gerne in ihren Reihen sehen würden. Auf der anderen Seite ist der 22-Jährige eng mit Frankfurt verbunden. „Die Eintracht ist mein erster Ansprechpartner, ich fühle mich hier pudelwohl“, sagt der Verteidiger, der bereits in den erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft gehört.  

Erst einmal will Sebastian Jung abwarten, was die Zukunft bringt. „In den nächsten Wochen werde ich sehen, wohin der Weg mit der Eintracht führen wird. Und dann lasse ich mich noch überraschen von Sportdirektor Hübner, wie die Perspektive aussieht, was sie vorhaben mit der Eintracht“, meint der gebürtige Hesse und lässt sich damit alle Optionen offen. 

EURE MEINUNG: Wohin kann die Reise der Eintracht in Zukunft gehen?

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