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Der Sohn einer englischen Mutter hätte nichts gegen einen Verbleib in Bremen einzuwenden. Mit seiner Mannschaft will er ins internationale Geschäft, persönlich ins DFB-Team.

Belek. Aaron Hunt fühlt sich bei Werder Bremen wohl. Der Mittelfeldspieler kann sich einen langfristigen Verbleib an der Weser „auf jeden Fall“ vorstellen, wie er der Kreiszeitung Syke verriet. Ein Wechsel sei momentan kein Thema, die deutsche Nationalmannschaft dagegen schon.

Keine Wechselgedanken

„Damit beschäftige ich mich nicht. Es kann sein, dass da etwas kommt, aber das ist weit weg“, entgegnete der 26-Jährige auf die Frage nach potenziellen Interessenten an seiner Person.

Hunt, der seit seiner Jugend für Bremen spielt, könnte sich zwar einen Wechsel in die Premier League vorstellen, mittlerweile ist dies jedoch keine Notwendigkeit mehr: „Im Ausland zu spielen, ist reizvoll und immer im Hinterkopf. England ist eine sehr interessante Liga mit vielen Topklubs. Aber es ist nicht so, dass ich unbedingt im Ausland spielen muss.“

Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga schloss Hunt praktisch aus: „Das kann ich mir, ehrlich gesagt, nur schwer vorstellen. Viel bessere Klubs als Werder gibt es nicht in Deutschland.

Ziel: Das internationale Parkett

Die Hinrunde 2012/13 beendete Bremen auf dem zwölften Rang mit drei Punkten Rückstand auf einen Europa-League-Startplatz. Diesen gelte es laut Hunt in der Rückrunde zu erreichen: „Wir wollen wieder international spielen. Wir sind nicht abgeschlagen, sondern in Reichweite.“ Und der Linksfuß gab sich zuversichtlich: „Ich rechne mir gute Chancen aus, dieses Ziel zu erreichen – nur dann ist es eine gute Saison für uns.“

Ziel: Die Nationalmannschaft

Nachdem er in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, konnte Hunt in der laufenden Saison mit starken Auftritten auf sich aufmerksam machen. Nun hofft der zweifache Nationalspieler auf ein Comeback ins Nationalteam.

Werder Bremen SO GEHT'S WEITER
Werders anstehende Aufgaben
19.01. Borussia Dortmund (H)
26.01. Hamburger SV (A)
02.02. Hannover 96 (H)
16.02. SC Freiburg (H)
23.02. FC Bayern (A)
02.03. FC Augsburg (H)

„Das kann ich mir vorstellen – und das bleibt mein klares Ziel. Aber dafür muss ich so spielen wie bisher oder noch besser“, weiß Hunt. Sein Debüt im DFB-Trikot feierte der Mittelfeldmann im November 2009 gegen die Elfenbeinküste.

Heute sei es jedoch „schwieriger als noch vor ein paar Jahren, in die Nationalmannschaft zu kommen. Gerade auf meiner Position gibt es eine Menge gute Spieler“, so Hunt weiter. Bundestrainer Joachim Löw habe sich zwar bislang bei ihm nicht gemeldet, doch der Bremen-Profi hoffe auch weiterhin auf seine Chance.

EURE MEINUNG: Wie wichtig ist Hunt für Bremen? Sollte er nochmals in die DFB-Auswahl einberufen werden?

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