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Inter Mailand, Schalke, Stuttgart und Wolfsburg liebäugeln angeblich mit einer Verpflichtung von Sebastian Jung. Goal.com erklärt, warum der Außenverteidiger so begehrt ist.

Frankfurt. Der Höhenflug der Eintracht Frankfurt spricht auch für die Youngster des Vereins. Neben Sebastian Rode, Takashi Inui hat sich vor allem Sebastian Jung in den Fokus gespielt. Der Außenverteidiger könnte auch das Luxus-Problem von Joachim Löw und der Nationalmannschaft auf der Außenbahn lösen. Goal.com erklärt, warum Jung so begehrt ist!

Jung überzeugt nicht nur im Kollektiv

Frankfurt ist die Überraschung dieser Hinrunde 2012/2013 und hat dabei natürlich auch überraschend große Talente hervorgebracht. Nicht nur Rode ist heißbegehrt und wird angeblich von Dortmund und den Bayern umgarnt. Auch Sebastian Jung wusste im Kollektiv und individuell zu überzeugen. Nationaltrainer Joachim Löw bescheinigte der gesamten Elf der Eintracht laut der Frankfurter Allgemeine Zeitung „eine unheimliche Dynamik“ - und das ist eine besonders wichtige Eigenschaft im heutigen Profifußball.

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Auch Jung fördert das schnelle Umschaltspiel seiner Mannschaft. Auf seiner Seite lässt er allerdings vor allem wenig anbrennen, wenn es um das Verteidigen geht. Dabei ragte er in der Viererkette der Eintracht heraus, die in dieser Hinrunde nur zweimal ohne Gegentor blieb. Über Jungs Außenbahn wurde es dabei nur selten gefährlich.

„Eine überragende Saison“

So auch gegen Dortmund, als weder ein Gegentor noch ein gefährlicher Angriff über seine Seite kam. Stattdessen leitete der Außenverteidiger das 2:2 durch Takashi Inui mit ein. Gegen die Bayern war Jung einige Male zu weit aufgerückt, doch auch in der Allianz Arena fiel kein Tor über die aus hessischer Sicht rechte Außenbahn.



Jung wusste also auch und vor allem in den Spitzenspielen zu überzeugen. Wohl deshalb attestierte ihm sein Trainer und Mentor Armin Veh „eine überragende Saison“. Wichtig sei allerdings vor allem, dass der Youngster „konstant gute Leistung“ zeige. „Er ist noch lange nicht am Ende.“ In der Rückrunde muss er nun zeigen, dass sein Trainer, von dessen Spielweise er massiv profitiert, Recht behält.

Eine seltenere Spezies: Rechtsverteidiger

Starke Linksverteidiger sind besonders selten, aber auch gute Akteure auf der rechten Außenbahn sind nicht besonders leicht zu finden. Die Spitzenklubs in Europa haben ihre Rechtsverteidiger der Extraklasse meist schon - fällt dieser aber aus, wird es kritisch. Wohl deshalb sind angeblich Inter, Schalke, Stuttgart und Wolfsburg hinter dem Youngster her.

Gerade bei diesen Klubs sieht es auf der Position des Außenverteidigers mager aus. Javier Zanetti ist mittlerweile sage und schreibe 39 Jahre alt, spielt zwar noch immer auf höchstem Niveau und lässt sich von den meisten Gegenspielern auf seiner Seite nichts vormachen, aber auch er wird seine Karriere irgendwann beenden. Schalke hat mit Atsuto Uchida nur einen Rechtsverteidiger, bei Stuttgart und Wolfsburg ist die Situation ähnlich dramatisch.

Hinter Lahm im Nationalteam

Nach den Absagen von einigen Stammspielern musste Joachim Löw im November für das Testspiel gegen die Niederlande in Amsterdam improvisieren und nominierte Jung nach. Gegen die „Oranje“ saß er anschließend zwar 90 Minuten auf der Bank - aber der 22-Jährige könnte die perfekte Alternative in Löws Viererkette hinter Lahm darstellen.

Doch Vertragsverlängerung in Frankfurt?

Nun steht der Verteidiger angeblich vor einer Vertragsverlängerung. Gut möglich aber, dass er sich darin für die kommenden Jahre die ein oder andere Ausstiegsklausel versichern lassen wird. Jung ist begehrt - und wird in Zukunft sicherlich bei einem Spitzenverein unterkommen.

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