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Seit vergangener Woche steht fest, dass Lewis Holtby aus der Bundesliga zu Tottenham Hotspur wechselt und seine Ziele künftig in England verfolgt. Nun äußerte sich der U21-Kapitän.

Gelsenkirchen. Am 4. Januar wurde der Wechsel von Lewis Holtby vom FC Schalke 04 zu Tottenham Hotspur zur kommenden Saison bekanntgegeben. Gegenüber Eurosport äußerte sich Holtby nun zu den Beweggründen für seinen Wechsel auf die Insel. Außerdem sprach er über die Schalker Krise am Ende der Hinrunde und zu seinen Erwartungen an den neuen Schalker Trainer Jens Keller.

Auch Arsenal und Bayern dran

Lange war die Zukunft von Lewis Holtby ungeklärt. Ein halbes Jahr vor Vertragsende verkündete der Deutsch-Engländer dann aber, den FC Schalke 04 in Richtung Nordlondon zu verlassen. „Ich wollte dem Verein frühzeitig klarmachen, wohin es geht“, so Holtby. Aus „Respekt“ sei dies geschehen, aber auch um den Kopf frei zu haben.

Bevor Tottenham den Zuschlag erhielt, sollen nach Medieninformationen nicht nur die Spurs, sondern auch der FC Arsenal und der FC Bayern München am Schalker Spielmacher interessiert gewesen sein. Dass die Wahl auf die Premier League gefallen sei, wäre aufgrund seiner väterlichen Herkunft „naheliegend“ gewesen. Bei Tottenham ist Holtby überzeugt, „dass das Gesamtpaket aus Trainer, Verein, Spielern und Umfeld einfach zu meinem Traum passt“.

Lob für Trainer

Für seine zukünftigen als auch für seinen aktuellen Trainer fand Holtby, der in Deutschland bereits für Alemannia Aachen, den VFL Bochum, den FSV Mainz 05 und eben Schalke 04 spielte, nur lobende Worte. So bezeichnete er seinen künftigen Coach Andre Villas-Boas als „Trainer der Extraklasse“ un dessen deutschen Co-Trainer Steffen Freund als „sehr [guten] Trainer und Co-Trainer“. Über einen Wechsel nach Tottenham habe er mit Freund allerdings nicht gesprochen.

 „Wir könnten mal wieder punkten und siegen“

Von Schalkes neuem Coach Jens Keller erwartet Holtby, dass dieser auf Schalke einen „guten Schritt“ machen wird. Die Handschrift Kellers werde sich noch abzeichnen.

Für die Misere am Ende der Hinrunde, der auch Coach Huub Stevens zum Opfer fiel,  sieht der 21-jährige Holtby fehlende „Glücksmomente“ als Ursache. Diese hätten für einen „Knackpunkt im Unterbewusstsein“ gesorgt. Dass es in der Champions-League trotzdem so gut lief, kann Holtby nicht erklären. Um sein letztes halbes Jahr versöhnlich auf Schalke abzuschließen, fordert der Blondschopf: „Wir müssen an unsere Stärken glauben. Alles andere kann man nicht beurteilen, sondern muss es mit seinem Kopf, seinem Herzen und seinen Beinen entscheiden.“

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