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Nach einem tollen Auftakt, kam der Absturz, nun will Jens Keller mit Schalke in der Rückrunde zumindest die Champions League erreichen.

Doha. Einem furiosen Auftakt in die Saison als Bayernverfolger folgte am Ende der Hinrunde für den FC Schalke 04 der schnelle Sturz auf Platz sieben. Neu-Trainer Jens Keller glaubt trotzdem an die Qualität seiner Mannschaft und will wieder nach oben, auch wenn er die Meisterschaft schon entschieden sieht.

„Das Team war müde“

Nachdem er nach der Entlassung von Huub Stevens im Dezember das Ruder bei den „Königsblauen“ übernommen hatte, fand Jens Keller schnell den Grund für den Absturz in der Tabelle. Das verriet der Ex-Profi nun der tz: „Ich habe eine Mannschaft mit einer überdurchschnittlichen Qualität vorgefunden. Und mit guten Jungs. Im Team stimmt die Harmonie, es gibt keine Grüppchenbildung. Nur war das Team aufgrund der vielen Spiele körperlich einfach müde.“

Die Winterpause soll dafür sorgen, dass die Schalker wieder die nötige Frische für einen Angriff auf die oberen Tabellenplätze haben. „Ich arbeite daran, dass wir wieder dahin kommen, wo wir zu Beginn der Saison waren: auf einen Champions-League-Platz“, erklärte Keller.

„Dann könnten sie mich einliefern“

Dass es für einen Angriff auf die Tabellenspitze reicht, glaubt der 42-Jährige allerdings nicht: „Da muss man realistisch sein. Schauen Sie sich den Punkteabstand und den Bayern-Kader an. Die Münchner spielen derzeit für alle deutschen Klubs in einer anderen Liga.“

Neun Punkte beträgt der Vorsprung der Bayern auf den Tabellenzweiten Leverkusen, Schalke liegt bereits 17 Punkte zurück. „Wenn ich jetzt so vermessen wäre und sagen würde, wir wollen die Bayern angreifen, dann könnten sie mich gleich einliefern.“

EURE MEINUNG: Ist die Champions League für Schalke realistisch?

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