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Das Positionspapier „Sicheres Stadionerlebnis“ sorgte bei vielen Fangruppen für Proteste. Das Verhalten einiger Fangruppen aber auch Politiker missfiel Seifert dabei.

Frankfurt. Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL hat das Vorgehen der Politik und einiger Fangruppen bei den Diskussionen um das Positionspapier „Sicheres Stadionerlebnis“ kritisiert. Der Beschluss hatte in jüngster Vergangenheit zu zahlreichen Protesten geführt.

Seifert wirft Politikern Populismus vor

Anfang Dezember 2012 hatten die alle Profivereine der DFL mit großer Mehrheit das umstrittene Sicherheitskonzept beschlossen. Für den Fall einer Ablehnung hatten die Innenminister der Bundesländer mit weitreichenden Konsequenzen gedroht.

„Ein paar Politiker haben sich sehr populistisch geäußert. Ich finde es legitim, dass Fangruppen sagen: Damit sind wir nicht einverstanden, da wollen wir mitdiskutieren. Ich empfinde es aber nicht als legitim, dass nicht nur seitens der Politik, sondern auch seitens der Fans einige die Situation sehr, sehr populistisch ausgenutzt haben“, sagte Seifert dem kicker.

Rettig empfängt Fanvertreter

Am morgigen Dienstag wird DFL-Geschäftsführer Andreas Fanvertreter in Frankfurt/Main zu neuen Gesprächen empfangen. „Wir suchen sehr gerne den Dialog. Wenn jeder vor seiner Haustür kehrt, die Klubs, die Verbände, aber auch einige Fanorganisationen, dann werden wir das Ziel erreichen, das alle eint“, sagte Seifert.

„Jedem Klub muss klar sein, dass die Bundesliga selbst einen Eigenwert hat als Institution und Marke. Diesen Eigenwert muss man schützen und bewahren“, so Seifert abschließend.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von den Äußerungen des DFL-Vorstands?

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