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Der Mittelfeldmann steht zurzeit im Blickpunkt der Boulevardpresse. Doch für Rafael van der Vaart zählt im neuen Jahr nur die sportliche Perspektive.

Hamburg. Rafael van der Vaart will mit dem Hamburger SV in der Rückrunde weiter nach oben klettern. Doch dabei darf man seiner Meinung, Anspruch und Wirklichkeit nicht aus den Augen verlieren.

Van der Vaart bleibt realistisch

Gegenüber dem kicker übte sich der Holländer in gewohnter Bescheidenheit: „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. In der Phase als ich kam, haben alle gesagt: Nächstes Jahr spielt der große HSV in der 2. Liga. Jetzt müssen wir plötzlich wieder in die Europa League einziehen. Das geht mir zu schnell. Ja, wir haben Potenzial und haben auch gute Spiele in der Hinserie gemacht. Aber eben auch ein paar schlechte.“

„Ich erwarte mehr von mir“

Den eigenen Einfluss aufs Team habe er zwar gespürt, dennoch bleibt er selbstkritisch: „Ja, ich habe selbst gespürt, dass ich geholfen habe. Es ging zunächst einmal darum, das Vertrauen in die Mannschaft zurückzubringen. Das war nicht mehr da, die ersten Siege wurden ja fast gefeiert wie eine Meisterschaft. Dennoch sage ich: Ich kann der Mannschaft noch mehr helfen als vorher.“
SO GEHT ES WEITER
Hamburgs anstehende Aufgaben
19.01. 1. FC Nürnberg (A)
26.01. Werder Bremen (H)
02.02. Eintracht Frankfurt (H)
09.02. Borussia Dortmund (A)
16.02. Borussia M'Gladbach (H)
23.02. Hannover 06 (A)

Verbesserungsmöglichkeiten sieht er persönlich „ganz klar im Abschluss.  Normal muss ich in jeder Saison für zehn Tore gut sein. Bisher habe ich erst eines erzielt. Klar, wenn es nicht klappt, muss ich versuchen, anders zu helfen. Das ist mir zwar gelungen, dennoch erwarte ich in der Hinsicht mehr von mir.“

Zum Rückrundenauftakt muss Rafael van der Vaart mit seinem HSV in knapp zwei Wochen beim 1. FC Nürnberg antreten.

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