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Der 53-Jährige soll ein ganzes Trainerteam gefordert haben heißt es. Doch das dementierte Schuster nun in einem Interview. Demnach soll Allofs ihm falsche Hoffnungen gemacht haben.

Wolfsburg. Erstmals nach der Verpflichtung von Dieter Hecking als neuem Trainer des VfL Wolfsburg meldete sich nun auch Bernd Schuster zu Wort. Wie der 53-Jährige nun erklärte, wartet er noch immer auf eine Erklärung dafür, wieso er den Trainerposten nicht bekam.

Keine Begründung seitens Wolfsburgs

Schuster ist der Ansicht, von Wolfsburg hintergangen worden zu sein. In letzter Sekunde soll man ihm den versprochenen Trainerposten abgenommen haben. „Im Nachhinein muss ich sagen, dass dort nicht mit offenen Karten gespielt wurde. Ich stand am Donnerstag, den 20. Dezember, schon auf dem Flughafen in München. Es sollte ein letztes Gespräch geben, am Freitag sollte ich vorgestellt werden. Meine Koffer waren schon im Flieger und ich stand mit meiner Bordkarte davor, als ich einen Anruf bekam und das Treffen abgeblasen wurde. Ohne Begründung“, gab der 53-Jährige gegenüber Welt am Sonntag bekannt.

Schuster suchte Kontakt zu Allofs

Der ehemalige Trainer von Real Madrid suchte anschließend den Kontakt zu Wolfsburgs Sportdirektor Klaus Allofs. „Nachdem das Treffen abgesagt war, habe ich versucht, Allofs zu erreichen. Da ging er nicht ans Handy. Als ich wieder zurück in Spanien war, habe ich ihm noch nachts eine SMS geschrieben mit der Bitte um ein klärendes Gespräch. Das hat bis heute nicht stattgefunden.“ Dabei soll Allofs dem gebürtigen Augsburger falsche Hoffnungen gemacht haben. „Allofs sagte mir, ich sei die Idealbesetzung für Wolfsburg. Es gab keinen einzigen Punkt in den Verhandlungen, bei dem ich gesagt hätte: Da bestehe ich hundertprozentig drauf. Man hätte alles regeln können. Ich war leider wieder einmal der Dumme und habe am Ende eins auf den Deckel gekriegt.“

Schuster will in die Bundesliga

In den Medien wurde die Entscheidung Wolfsburgs damit begründet, dass Schuster ein neues Trainerteam gefordert hätte. Dies dementierte der 53-Jährige: „Ich wollte zwei Assistenten mitnehmen. Das ist heutzutage international völlig üblich. Als ich Trainer bei Real Madrid war, liefen da sieben oder acht Assistenten rum.“ Immerhin kann sich Schuster auch weiterhin für einen Verein in der Bundesliga empfehlen. Für ihn persönlich wäre Schalke eine attraktive Adresse: „Schalke ist ein Verein, der immer ein Thema ist, weil er tolle Perspektiven hat“, so Schuster.

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